Ania Vegry

©Thomas Jauk

Ania Vegry ist eine großartige Minette. Ihr in den Koloraturen höchst geläufiger Sopran hat Wärme und Substanz, Ausdruckskraft und Intonationssicherheit.

Online-Musik-Magazin

Ania Vegry, die über einen lyrischen Sopran von außergewöhnlicher Schönheit verfügt – glockenhell, makellos rein, das sanft schwingende Vibrato genauestens dosiert im Dienst der musikalischen Botschaft. Ein Gesang von ergreifender Anmut.

Gothaer Allgemeine

 

„…Ania Vegry, deren Susanna so keck ist, wie ihr Pferdeschwanz wippt. Ihre Stimme hat an Wärme, an femininem Timbre und an dunkleren Farben gewonnen, das wertet die Figur auch stimmcharakterlich auf. Ihre Susanna ist ein Augen- und Ohrenschmaus.“

Hannoversche Allgemeine

 

Die junge Sopranistin Ania Vegry zählt zu den vielseitigsten aufstrebenden Talenten ihrer Generation. Die Gewinnerin des International Music Competition Concours de Geneve 2011 ist Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Hannover, wo sie bereits in etlichen Hauptrollen brillierte. So wurde sie beispielsweise für ihre herausragende Leistung in der Neuproduktion von Mozarts „Le Nozze di Figaro“ mit der Partie der Susanna in der Operwelt für die Nachwuchssängerin des Jahres nominiert.

Neben zahlreichen Partien des Mozartfachs (bsw. Ilia, Blonde oder Pamina) war Ania auch bereits in Rollen wie der der Sophie (Strauss), Gilda, Oscar, Nanetta (Verdi), Musetta (Puccini), Gretel (Humperdinck) oder Madama Cortese (Rossini) zu erleben. Doch auch fernab der Opernbühne weiß die junge Sängerin das Konzertpublikum für sich einzunehmen. Regelmäßig gibt sie Liederabende und tritt mit namhaften Orchestern und Ensembles wie z.B. dem SWR Sinfonieorchester, der NDR-Radiophilharmonie, den Nürnberger Symphonikern, dem Orchestre de la Suisse Romande, den Stockholm Chamber Brass, dem Amadeus Chamber Orchestra Poznan, Musica Alta Ripa, dem Szymanowski Quartett oder dem Arte Ensemble auf. So hat sie bereits mit namhaften Dirigenten und Künstlern wie David Stern, Maxim Vengerov, Christopher Hogwood, Jonathan Cohen, Enrique Mazzola, Eivind Gullberg-Jensen, Jonathan Darlington, Ira Levin, Helmuth Rilling, Jörg Straube und Ivan Repusic oder Andrea Sanguineti zusammengearbeitet. Zu ihren kammermusikalischen Partnern zählen u.a. Rudolf Buchbinder, Tabea Zimmermann, Sivan Silver, Gil Garbourg, Kit Armstrong, Andrej Bielow, Nicholas Rimmer und Sharon Kam.

Als Kind einer Musikerfamilie in London geboren, erhielt Ania bereits in jungen Jahren Violin- und Klavierunterricht. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie im international renommierten Mädchenchor Hannover bei Gudrun Schröfel. Mit siebzehn Jahren gab sie ihr Operndebüt an der Staatsoper Hannover in Mozarts »Zauberflöte« in der Rolle des ersten Knaben.

Studiert hat Ania Vegry an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Christiane Iven und bei Charlotte Lehmann und in Madrid bei Teresa Berganza. Zudem besuchte sie die Liedklassen von Philip Schulze und Justus Zeyen. Meisterkurse bei Klesie Kelly, Grace Bumbry, Ingrid Figur und Aribert Reimann runden ihre Ausbildung ab. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie auch Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Yehudi Menuhin Live Music Now-Programms und des Richard-Wagner-Verbandes. 2010 wurde ihr für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen der Praetorius Förderpreis des Landes Niedersachsen verliehen.

Zuletzt hat Ania an international renommierten Bühnen wie der Deutschen Oper am Rhein, der Hamburger Staatsoper, der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie und im Desingel (Antwerpen) debütiert. Zudem war sie an der Staatsoper Hannover in den Rollen der Cunegonde (Candide), der Adele (Die Fledermaus), der Sophie (Werther), der Servilia (La Clemenza di Tito), der Minette (Henze – The English Cat), Adina (Donizetti – Elisir d’amore) zu erleben. In der kommenden Spielzeit wird sie dort u.a. die Partien der Soeur Constance (Poulenc – Le Dialogue des Carmélites), der Pamina (Die Zauberflöte) und der Jemmy (Rossini – Guillaume Tell) übernehmen.

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Fotos

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Presse

Deutschland

„Ania Vegry ist eine großartige Minette. Ihr in den Koloraturen höchst geläufiger Sopran hat Wärme und Substanz, Ausdruckskraft und Intonationssicherheit.“

Bernd Stopka, Online-Musik-Magazin, November 2016

 

„Fräulein Minette weiss, wie sich herausstellt, herrlich gurrende, klirrende Koloraturen zu singen, wie nur je eine Königin der Nacht. Sie erlernt das Cellospiel und gibt sich Mühe, eine wohltätige Gesellschaftskatze zu werden. Straßenkater Tom trifft ein, Tunichtgut mit samtweichem Charakterbariton, steigt nach Katerart auf der roten Feuerleiter direkt vom Dach oder vielmehr aus dem siebten Katzenhimmel zu Minette herab und singt Duette mit ihr, in Terzgängen, wie sie in der Operngeschichte in dieser Kürze und Schrägheit, mit diesem Beat, dieser Eleganz nie dagewesen waren.

Ehebruch, Scheidungsprozess, Diebstahl, Mord und Totschlag sind die Folgen. Schließlich: Sie steckt im Sack, ihm steckt der Dolch im Rücken. Wie Tristan und Isolde finden Minette und Tom erst im Tode glücklich zusammen, quasi in Auflösung begriffen. Dieses Finale ist himmlisch! Mit Matthias Winckhler als verführerisch geschmeidigem Tom und Ania Vegry als wie flüssiges Quecksilber schimmernder Minette steht ein echtes Traumpaar an der Spitze des Hannoveranischen Ensembles.“

Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.11.2016

 

„Vertrackt sind ebenso die Ansprüche an die musikalische Realisierung, vor allem für das Ensemble. Aus dem ragt Ania Vegry als Minette heraus, sie singt die perlend-leichten Koloraturen genauso präzise wie die lyrischen Bögen ihrer Partie.“

Christian Schütte, Online-der Merker

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„Doch immerhin werden die Stufen der Treppe zur großen Bühne für Sopranistin Ania Vegry, die die vertrackte Partie der Minette zu einer hinreizenden Paraderolle macht. Wie selbstverständlich mischt sie die artifiziellen Koloraturen und den leichten Volkston, mit denen Henze [gem. Komponist Hans-Werner Henze] die sonderbar naive Landkatze ausgestattet hat, zu einem stimmigen Charakterbild. Vegry steht damit an der Spitze einer durchweg überzeugenden Sängerbesetzung […]“

Stefan Arndt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28.11.2016

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„Bei ungemein bewegungsreichem Spiel musste nun auch noch gesungen werden, und das meisterte das weitgehend junge Ensemble durchegehend in ansprenchender Manier: An erster Stelle Ania Vegry als Minette zu nennen, die mit technischer Akkuratesse die sängerisch höchst anspruchsvolle Partie gekonnt ausdeutete. Sie ließ staunen über sichere Höhen und fast akrobatische anmutende Koloraturen, aber fand ebenso beeindruckend zu lyrischer Emphase kurz vor Minettes Tod und in dem zarten „Todes-Duett“ mit Tom.“

Gerhard Eckels, deropernfreund.de, 27. November 2017

 

Ania Vegry als Ännchen war ihr eine kongeniale Schwester im Geiste und Stimmfach, wenngleich sie als hinreßende Cunegonde im »Candide« eindrucksvoll gezeigt hatte, dass sie über das Ännchen eigentlich schon hinaus und selbst fast eine Agathe ist.“

Das Opernglas, Februar 2016

 

„[…] Und Sopranistin Ania Vegry bewältigt auch mit schauderhaft tantenhafter Frisur die extremen vokalen Ansprüche. Die die Arie „Glitter and be Gay“ zum Hit und Bravourstück von „Candide“ machen, und bringt als verzogene Kunigunde auch sämtliche Temperamentsausbrüche ihrer Figur glaubhaft über die Rampe: Großer Jubel im auch von auffällig vielen jüngeren Besuchern gefüllten Saal[…]“

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Februar 2016

 

 

 

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International

 

Repertoire

REPERTOIRE MUSIKTHEATER

L. Bernstein Candide Cunegonde
G. Bizet Carmen Micaëla
B. Britten A Midsummer Night’s Dream Helena
G. Donizetti L’elisir d’amore Adina
G. Frid Das Tagebuch der Anne Frank Anne Frank
F. L. Gassmann L’opera seria Porporina
C. W. Gluck Orfeo ed Euridice Euridice
H. W. Henze Die englische Katze Minette
E. Humperdinck Hänsel und Gretel Gretel
J. Massenet Werther Sophie
W. A. Mozart La finta semplice Rosina
Idomeneo Ilia
Die Entführung aus dem Serail Konstanze / Blonde
Le nozze di Figaro Susanna
La clemenza di Tito Servilia
Die Zauberflöte Pamina
K. Penderecki Die Teufel von Loudon Gabrielle
F. Poulec Le Dialogue des Carmélites Soeur Constance
S. Prokowjew L’amour des trois oranges Ninetta
G. Puccini La Bohème Musetta
Suor Angelica Genovieffa
Gianni Schicchi Lauretta
H. Purcell Dido and Aeneas Dido
G. Rossini Guillaume Tell Jemmy
Il barbiere di Siviglia Rosina
Il viaggio a Reims Contessa di Folleville
J. Strauss Die Fledermaus Adele
R. Strauss Der Rosenkavalier Sophie
M. Trojahn Orest Hermione
V. Ullmann Der Kaiser von Atlantis Bubikopf
G. Verdi Rigoletto Gilda
Un ballo in maschera Oscar
Falstaff Nannetta
R. Wagner Tannhäuser Junger Hirte
Das Rheingold Woglinde
Siegfried Waldvogel
K. Weill Der Zar lässt sich photographieren Falsche Angèle
Street Scene Rose

KONZERTREPERTOIRE

A.C. Adam Bravour-Variationen über ein Thema von Mozart
L. Arditi Il Bacio
J. S. Bach Messe h-moll BWV 232
Magnificat BWV 243
Matthäus-Passion BWV 244
Johannes-Passion BWV 245
Weihnachtsoratorium BWV 248
Tilge Höchster meine Sünden BWV 1083
div. Kantaten und Arien
A. Berg Sieben frühe Lieder op. 18
L. Berio Sequenza III
J. Brahms Ein deutsches Requiem op. 45
Liebesliederwalzer op. 52 und op. 65
B. Britten Les Illuminations
G. Fauré Requiem op. 48
G. F. Händel Messiah HWV 56
J.A. Hasse Laudate Pueri- Psalm 112
J. Haydn Die Schöpfung
Missa Sancti Aloysii
G. Mahler 2. Sinfonie
4. Sinfonie
F. Mendelssohn Bartholdy Elias op. 70
Lobgesang op. 52
Hör mein Bitten, Herr, neige dich zu mir / Hymne
C. Monteverdi Confitebor
W. A. Mozart Exsultate, jubilate KV 165
Krönungsmesse KV 317
c-moll-Messe KV 427
Der Messias KV 572
Requiem KV 625
Laudate Dominum KV 339
„Ch’io mi scordi di te? Non temer amato bene“ KV 505
L. Nono Canti di vita e d’amore
C. Orff Carmina Burana
Catulli Carmina
G.P. da Palestrina Pulchra es, amica mea
G.B. Pergolesi Stabat mater
M. Ravel Schéhérazade
A. Reimann Nacht-Räume
A. Schönberg Sechs Orchesterlieder op. 8
F. Schubert Der Hirt auf dem Felsen D 565
R. Strauss Orchesterlieder (Auswahl)
I. Strawinski Pulcinella
K. Szymanowski Lieder des verliebten Muezzin op. 42
Lieder der Märchenprinzessin op. 31