Anna Torge

AnnaTorge

«Die Mandoline von Anna Torge ist eine silbrig glänzende Oberstimme, fein und elegant, auch erstaunlich gehaltvoll im Klang, reich an Schattierungen.»

Dr. Matthias Lange, klassik.com 01. Februar 2014

«Anna Torge ist eine der wenigen Konzertmandolinistinnen Europas und eine Meisterin ihres Fachs.

MDR Figaro

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Anna Torge ist eine herausragende Musikerin. Ja, im wahren Sinne des Wortes, und als solche habe ich sie in der Tat für mich entdeckt als ich vor 2 Jahren das Weihnachtsalbum des Ensembles Concerto Köln hörte. Sie spielt die Mandoline auf eine herausragende, brillante, mich verzaubernde Art und Weise, ja weise, erwachsen, sowohl technisch als auch musikalisch betrachtet.»

Rosemarie Schmitt, kultur online, 05. Februar 2014

 

 

Die Mandolinistin Anna Torge hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht als eine der führenden Solistinnen ihres Instruments, führende Konzertmandolinistin Europas und gilt als eine Meisterin ihres Fachs. Als Solistin trat sie u.a. mit der Akademie für Alte Musik, Concerto Köln, dem Münchner Rundfunkorchester, der Münchner Hofkapelle, dem Georgischen Kammerorchester und dem Stuttgarter Kammerorchester auf und arbeitete mit Dirigenten wie Dennis Russell Davies, Enoch zu Guttenberg und Michael Willens. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in die großen Musikzentren wie die Kölner Philharmonie, den Wiener Musikverein, Gasteig München, das Residenztheater München, das Théâtre des Champs Elysées in Paris oder die Walt Disney Hall in Los Angeles.

Darüber hinaus wirkte sie bei zahlreichen Projekten mit und musizierte zum Beispiel mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Dirigenten wie Mariss Jansons, Riccardo Muti und Daniel Harding.
Weitere Inspirationen bezog sie aus kammermusikalischen Begegnungen mit Künstlern wie Ronald Brautigam, Gerald Hambitzer, Axel Wolf und Mayumi Hirasaki und auf Festivals wie z.B. den Salzburger Festspielen, dem Rheingau-Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Festival Mitte Europa, Herrenchiemsee Festspielen und bei Kempen Klassik.
Anna Torge studierte Mandoline und Barockmandoline bei Prof. Marga Wilden-Hüsgen und erweiterte ihre Ausbildung bei Prof. Han-An Liu im Fach «Praktische musikalische Phänomenologie» in Köln. Sie war mehrfach Preisträgerin bei nationalen wie internationalen Wettbewerben und wurde in die von Yehudi Menuhin ins Leben gerufene Förderung Live Music Now aufgenommen.

Vielbeachtete CD Produktionen mit Werken von Henze, Weiss, Barbella und Giuliani erschienen bei den Labels Ars Schumacher, Oehms CIassics und Naxos. Demnächst werden zwei CD-Produktionen bei cpo erscheinen: Werke von Beethoven und Hummel in Zusammenarbeit mit dem WDR und Italienische Kammermusik gemeinsam mit dem Deutschlandfunk.

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Presse

Deutschland

Kostbarer Hörgenuss: Spiel auf federleicht

«… Das Gastspiel des vielfach ausgezeichneten Duos Anna Torge (Historische Mandoline) und Prof. Gerald Hambitzer (Pianoforte), der sich vom Zentrum Concerto Köln aus große internationale Verdienste um Alte Musik gemacht hat, wurde zu einem kostbar-intimen Hörgenuss eigener Qualität mit musikhistorischen Einblicken zu den Komponisten und Instrumenten…»

26.08.2016 / Dürener Nachrichten / Seite 18 / Lokales

Forgotten Treasures Vol. 11 – Mandolinenkonzerte
mit Shunske Sato (Konzertmeister) und der Kölner Akademie, Leitung: Michael Alexander Willens
«Besonders sind nicht nur die Werke dieser nahezu unbekannten Komponisten, besonders sind auch das Solo-Instrument und deren Solistin, das sie begleitende Ensemble, und auch die Klangqualität dieser CD. Besonders gut! Kennen Sie die Musik der italienischen Komponisten Emanuele Barbella, Giovanni Francesco Giuliani und Giovanni Hoffmann? Nein? Dann haben Sie nun die wundervollste Gelegenheit diese für sich zu entdecken. «Forgotten Treasures» heißt die ARS-Production-Serie innerhalb derer diese CD veröffentlicht wurde. […] Anna Torge ist eine herausragende Musikerin. Ja, im wahren Sinne des Wortes, und als solche habe ich sie in der Tat für mich entdeckt als ich vor 2 Jahren das Weihnachtsalbum des Ensembles Concerto Köln hörte. Sie spielt die Mandoline auf eine heraus ragende, brillante, mich verzaubernde Art und Weise, ja weise, erwachsen, sowohl technisch als auch musikalisch betrachtet.»
Rosemarie Schmitt, kultur online, 05. Februar 2014

«… Anna Torge steht mit ihrem glänzenden Mandolinenspiel dem Orchester als Souverän gegenüber: wunderbare Klangfülle, elegante und unprätentöse Virtuosität und eine stilsicher eingesetzte Palette von Farben zeichnen ihr Spiel aus. […]
Im Dialog mit der Kölner Akademie entspinnt sich so ein feinsinniger musikalischer Dialog auf Augenhöhe: beide Partner gestalten mit Leidenschaft und nuancenreichem musikalischen Gestus, fordern und inspirieren einander.»
Marlo Strauss, Pizzico + Tremolo, 1/2014

«Warum die Mandoline lange Zeit zu einem Modeinstrument reüssieren konnte, machen die Mandolinenkonzerte auch heute noch verständlich. […] Entsprechend locker und flockig gehen die Kölner diese hübschen Stücke an und lassen Anna Torge den nötigen Raum, um sich auf ihrer Mandoline zu entfalten. Da passt wirklich alles bestens zusammen, zumal auch klanglich keinerlei Abstriche zu machen sind.»
Reinmar Emans, FONO FORUM, Februar 2014

«… Die makellose Aufnahme ist purer Genuss! Übrigens hört man auf der gesamten SACD entgegen dem Klischee kein einziges Tremolo – aber ausgebuffte Arpeggiotechniken..»
Ingo Hoddick, CONCERTO, Januar/Februar 2014

«… Warum man diese Musik trotzdem gehört haben sollte? Weil es die hier versammelten Konzerte jederzeit mit den Publikumshits von Antonio Vivaldi aufnehmen könnten, zum Beispiel. Und weil diese Musik aus venezianischem Barock und Wiener Klassik einfach so herzergreifend schön ist, dass sich jedwede Form der Kritik praktisch ausschließt. Es spielt hier übrigens die Kölner Akademie, […] unter Leitung des Amerikaners Michael Alexander Willens […]: anmutig, ausgewogen, mit hoher Präzision und einem herrlich schönen Streicherklang. Mandolinistin Anna Torge dürfte zu den führenden Solistinnen für ihr Instrument zu zählen sein.»
Rainer Aschemeier, 26. November 2013, crescendo

«Anna Torge ist eine der wenigen Konzertmandolinistinnen Europas und eine Meisterin ihres Fachs. Nun hat sie zusammen mit der Kölner Akademie eine Reihe vergessener Mandolinenkonzerte eingespielt – sehr delikate und einfallsreiche Stücke, die gekonnt mit dem Klang-und Rhythmus-Potential der Mandoline umgehen und zu ihrer Zeit sehr beliebt waren. Die Komponisten Emanuele Barbella, Giovanni Hoffmann oder Giovanni Francesco Giuliani (…) sind heute vergessen – sehr zu Unrecht, wie diese bezaubernden Aufnahmen unter Beweis stellen.»
André Sittner: «Take 5 – Klassikempfehlungen vom 25. November 2013», mdr FIGARO

«Anna Torges Spiel, ihr unprätentiöses Virtuosentum, ihre Zurückhaltung und Stilsicherheit sollten der Mandoline Anhänger zurückgewinnen können, die das Instrument an tremolierende, volkstümliche Ensembles verloren hat. Zupforchester stellen das Instrument nämlich in einem völlig anderen Zusammenhang dar, als es Anna Torges CD jetzt vormacht: in einem gesellschaftlichen und keinem künstlerischen. […] Die Kölner Akademie unter Alexander Willens treibt nicht, aber gibt Impulse. Sie hält sich ebenso zurück, wie sie dominiert, und das zeichnet sie als idealen Partner für ein concertare aus … für ein zwangloses, galantes musikalisches Zusammenkommen.»
Maria Mittler, 22. November 2013, Gitarre & Laute

«Gewiss, der Mandoline haftet das Odium des Venedig-Kitsches an. Aber bis tief in den Barock war das lieblich zirpende Instrument etwas ganz und gar Seriöses – und diese Größe gibt ihm Anna Torge zurück. Für ihre beachtenswerte CD hat sie Konzerte von Emanuele Barbella, Giovanni Francesco Giuliani und Giovanni Hoffmann ausgegraben sowie ein Giovanni Paisiello zugeschriebenes: Unter den Fingern der fabelhaften Musikerin glänzt der Barock und verströmt edle Süße.»
Edwin Baumgartner: «Mandolinenmusik ganz unverkitscht»
05. November 2013, Wiener Zeitung

«Beim Label Ars Produktion erschien in diesen Tagen eine ganz zauberhafte SACD mit quasi unbekannten Mandolinenkonzerten, die jedoch den bekannteren Vertretern ihrer Gattung – etwa jenen von Vivaldi – in nichts nachstehen. (…) Kurzum: Ein Album, das man selbst gehört haben sollte. Es lohnt sich in jeder Hinsicht, nicht zuletzt auch wegen der hervorragenden Mandolinensolistin Anna Torge.»
Rainer Aschemeier: «Forgotten Treasures Vol. 11 – Mandolinenkonzerte»
17. Oktober 2013, THE LISTENER

 

Friends of the Lute
mit Axel Wolf, Dorothee Oberlinger, Anna Torge und Christoph Anselm Noll

«Die vier Musiker stellen ihr Können in den Dienst eines intensiven, lebendigen Musizierens, das den klanglich und kompositorisch reizvollen Werken dieser CD zu adäquater Wirkung verhilft. Fazit: eine Sammlung von Repertoire-Raritäten des Hochbarock in einer exzellenten Interpretation auf einer CD, die auch aufnahmetechnisch keine Wünsche offen lässt.»
Arnd Richter: «Alle Register», April 2014, Fono Forum

«Dieses schöne Programm wird von Axel Wolf und seinen Mitstreitern gekonnt belebt: Wolf ist das künstlerische Kontinuum der Platte, spielt technisch souverän und beweist seine überlegenen Qualitäten als Gestalter vieler feiner Nuancen, gerade in den freien Sätzen, die er mit Ruhe entfaltet. Dazu disponiert Wolf die überschaubaren klanglichen Möglichkeiten der Konstellationen mit Flöte, Mandoline oder Cembalo klug und mit maximaler Wirkung. […]
Die Mandoline von Anna Torge ist eine silbrig glänzende Oberstimme, fein und elegant, auch erstaunlich gehaltvoll im Klang, reich an Schattierungen. Dorothee Oberlinger weiß auch im bescheidenen Baron-Konzert mit stupender Technik zu überzeugen, harmoniert mit dem gedeckten Ton ihres Instruments dazu sehr schön mit dem Klangspektrum der Laute. Schließlich liefert Christoph Anselm Noll mit seinem Cembalo-Part in der Weiss-Bach-Sonate ein luzides Gerüst für das Zupfinstrument, deckt er dessen delikaten Klang nicht zu.
Natürlich wird durch die große Präsenz der gezupften Anteile plastisch und perkussiv artikuliert, doch überrascht schon die Mandoline mit solistischer Gesanglichkeit: Das ist gut so, denn die Talente von Weiss und Baron liegen durchaus in der elegant und effektvoll geformten Linie. Das Klangbild erweist sich als höchst angemessen: Es ist warm und reich an plastischen Strukturen, ohne Schatten und unklare Areale, dazu atmosphärisch dicht und von einiger Suggestionskraft.»
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 01. Februar 2014

 

Mosel Musikfestival
Konzert mit Concerto Köln, Konzertmeister: Markus Hoffmann
«… Wenn das Konzert ein großer Erfolg war, so lag das auch an den beiden Solistinnen. Die Harfenistin Margret Köll und die Mandolistin Anne Torge bezauberten ihr Publikum durch ein Spiel, das sich nahtlos in die hohe Qualität des Orchesters einfügte. Selten hat man eine so aufmerksame Ruhe bei den Zuhörern erleben können. Mit unspektakulärer Virtuosität interpretierten die beiden Musikerinnen Vivaldis und Händels Meisterwerke. Wie sehr alle Akteure die Zuhörer erreicht hatten, zeigte der Schlussapplaus. Minutenlang erfüllte er die Kirche.»
Gerhard Kluth, journal.lu, 23. Dezember 2013

 

Kölner Philharmonie
Konzert mit Concerto Köln, Konzertmeisterin: Mayumi Hirasaki
«Am vergangenen Wochenende war Concerto Köln zu Gast in der Kölner Philharmonie, wo das Ensemble mit Anna Torge (Mandoline) und Margret Köll (Harfe) zwei Solistinnen vorgestellt hat, deren Instrumente viel zu selten präsentiert werden. Ein begeistertes Publikum in der ausverkauften Philharmonie dankte mit langanhaltendem Applaus.»
Jochen Schäfsmeier: Newsletter, 11. Oktober 2013

 

Konzertverein Ingolstadt
Konzert mit der Münchner Hofkapelle, Leitung: Rüdiger Lotter
«Die Mandolinistin Anna Torge ließ ihr winziges, tonarmes Instrument so schwingen und singen, wie man es kaum für möglich halten würde. In Vivaldis Mandolinenkonzert RV 425 verschmilzt das zarte «Pling» mit Pizzicati und sacht getupften Bogenstrichen zu ganz zauberischen Tönen. Bei Hasse, dem Meister des barocken Belcanto, singt die Mandoline, sonst eher Ständchen-Begleitung, einen Gesang von so inniger Zärtlichkeit, dass sie selbst als Protagonist einer Liebesszene erschien.»
Jörg Handstein: «Tönende Glanzlichter», 6. Dezember 2012, Donau Kurier

 

The concerto köln christmas album

«Abwechslungsreich wird die CD nicht nur durch die verschiedenen Stile aus Frankreich, Deutschland und Italien, sondern auch durch die vielen Klangfarben. Immer wieder setzen Instrumental-Soli schillernde Glanzlichter, wie in Vivaldis Konzert für zwei Geigen und Mandoline in D-Dur.»
Friederike Westerhaus: «Weihnachten mit Concerto Köln»
2. Dezember 2011, NDR

«Für mich das wundervollste Werk dieses Albums ist ohne Zweifel Vivaldis Konzert für Mandoline, zwei Violinen, Streicher und Basso continuo. Anna Torge, die Mandoline und Gitarre in Heidelberg, Wuppertal und Luxemburg studierte, spielt das Soloinstrument auf ganz bezaubernde Weise. Der Klangkörper ihrer Barockmandoline scheint nicht nur mit ihrem Bauch, sondern ebenso mit ihrem Herzen in ständigem und intensivem Kontakt zu sein.»
Rosemarie Schmitt: 12. November 2011, Kultur-Online

«Natürlich dürfen ein wenig Bach («Sinfonia» aus dem Weihnachtsoratorium) und Vivaldi nicht fehlen, wobei vom venezianischen Vielschreiber hier ein originelles und filigranes Konzert für Mandoline und Streicher enthalten ist: wiederum ein schlanker Sound, der zunächst gar nicht weihnachtlich klingt, aber dennoch durch seine elegante Verarbeitung Festlichkeit verbreitet.»
Werner Theurich: «Musik zum Fest», 3. Dezember 2011, Kultur Spiegel

 

Ludwigsburger Schlossfestspiele
Konzerte mit dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele, Leitung: Rüdiger Lotter
Sommer 2012
«Eine kaum minder bejubelte Solistin war die Virtuosin auf einem vom Tonschöpfer äußerst geschickt zur Geltung gebrachten kleinen, achtsaitigen Instrument, Anna Torge auf der Mandoline. Sie schaffte es sogar, dem aufmerksamen Hörer beim Concerto … durch allerhand zusätzliche, nicht in der Partitur vermerkte melodische Verzierungen dem streng durchstrukturierten Duktus Vivaldischer Barockmusik einen noch wesentlich erweiterten und harmonischeren Klangorbit zu eröffnen.»
Willi Beyer: «Bestechende Solisten-Qualität», 20. Mai 2012, Schwarzwälder-Bote

«Mit der Mandolinistin Anna Torge trat beim zweiten Concerto eine Vollblutmusikerin auf die Bühne, die, unterstützt von Streichern und Truhenorgel, eine Brillanz und Fingerfertigkeit mit ihrem kleinen Instrument zeigte, die euphorischen Beifall im Publikum auslöste.»
Monika Sotern: «Meister beschwingter Barockmusik», 26. Juni 2012, Südkurier

«… und wie reine Glücksmusik erklang das bekannte Mandolinen-Konzert mit der Solistin Anna Torge …»
«Grandioser Countertenor», 22. Mai 2012, Reutlinger Generalanzeiger

«Inspiriert und lebendig, mit vielen reizvollen Verzierungen gestaltete die Solistin Anna Torge das Mandolinenkonzert RV 425. Barocke Edelsteine perlten in munteren Bachläufen, glitzernde Wassertropfen tanzten über klaren Wasserspielen.»
Antonia Lezerkoss: «Zauberhafte Pracht entfaltet», 22. Mai 2012, Südwest Presse

«Wie sprühender Fontänendunst barocker Springbrunnen zirpten die Mandolinentöne hinauf zum pastosen Deckenfresko des Ordenssaals.»
Dietholf Zerweck: «Barocke Virtuosität», 21. Mai 2012, Esslinger Zeitung

«Die Mandoline ist ein seltener Gast in den Konzertsälen dieser Welt. Ohne elektronische Verstärkung ist ihr Ton fragil und trägt nicht weit, weil ihr Korpus sehr klein ist im Verhältnis zur Anzahl der Wirbel und Saiten. Aber Anna Torge zupfte ihre zwölfsaitige Mandoline an diesem Abend im voll besetzten Ordenssaal des Ludwigsburger Schlosses so schön und so charmant, dass man sich in das winzige Instrument sofort verliebte. In Vivaldis C-Dur-Mandolinenkonzert brachte Anna Torge den zarten Zupfer zum wohlphrasierten Sprechen, ließ ihr Plektrum mit feinen Farbschattierungen mal fröhlich, mal melancholisch über die Saiten huschen.“
Verena Grosskreutz, «Schneller, höher, weiter», 22. Mai 2012, Stuttgarter Nachrichten

 

Donaueschingen
mit Concerto Köln, Leitung: Markus Hoffmann
«Anna Torge gehört zu den seltenen Künstlerinnen, die sich auf das Spiel der Barockmandoline verstehen. Ihre Interpretation eines Mandolinenkonzerts von Antonio Vivaldi ist etwas für die Momente der leisen Töne. Mit ganz feiner Sensibilität gelingen ihr Melodien von berührender Ausdruckskraft.»
Gunter Faigle: «Barocke Klänge sprühend vor Lebendigkeit»
13. Dezember 2011, Südkurier

 

Abtei Marienmünster
Konzert mit Axel Wolf, Laute
«’Es war’n der Lauten sanfte Klänge, die den Geist beseelten.‘ Mit dieser, der Musik der Barockzeit zugeneigten Formulierung lässt sich annähernd beschreiben, welches Geschenk Anna Torge (Barockmandoline) und Axel Wolf (Laute) den Konzertbesuchern im Konzertsaal der Kulturstiftung Marienmünster bereiteten.
Das tiefe Einfühlungsvermögen der beiden Künstler in die Musik der Renaissance und des Barocks war, gepaart mit der exzellenten Beherrschung der mittelalterlichen Instrumente, ein außergewöhnlicher Kunstgenuss. Im Einklang des Duos fand jene Minne Ausdruck, die das Besondere, das Graziöse dieser europäischen Stilepoche in ästhetischer Weise hervorhebt. Mit dem Concerto in B-Dur von Silvius Leopold Weiss, der Sonatina, Passacagila für Laute solo sowie der Suite A-Dur, BWV 1025, hatten die Interpreten zudem ein Programm ausgewählt, das sie die Vielseitigkeit ihres außergewöhnlichen Könnens darstellen ließ. Ebenso ungewöhnlich wie reizvoll war die Spieltechnik von Anna Torge. Sie zupfte die Saiten ihrer Barockmandoline zeitgemäß mit einem Gänsekiel. Das begeisterte Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus und dem Ruf nach Zugaben.»
Josef Köhne: «Sanfte Lautenklänge», 9. Februar 2011,
Neue Westfälische Höxtersche Kreiszeitung

 

Festival Mitte Europa
Konzert mit Concerto Köln, Leitung: Markus Hoffmann
«Später, bei einem Konzert des böhmischen Kleinmeisters Johann Andreas Kauchlitz, tritt anmutig Anna Torge mit der Mandoline vors Ensemble – und bescheidet sich absichtsvoll damit, zu kleckern statt zu klotzen. Um die sachte Seele der Protagonistin nicht zu erdrücken, ziehen sich die Begleitmusiker in wunderbar feines Pianospiel zurück.»
Michael Thumser: «Brandenburg in Böhmen», 15. Juni 2010, Frankenpost

 

Kempen Klassik
Konzert mit Concerto Köln, Leitung: Markus Hoffmann
«Ein zweites Solokonzert war mit dem Mandolinenkonzert von Johann Andreas Kauchlitz zu hören. Auch wenn man schon vorher wusste, dass auf einer Mandoline mehr möglich ist als tremolierende Folklore: Die Souveränität, mit der Anna Torge ihr Instrument beherrscht, verdient Beachtung.»
«Concerto Köln eröffnet die Konzertsaison», 31. August 2010, Rheinische Post

Diskografie

madolinenkonzerte Mandolinen Konzerte – Forgotten TreasuresKölner Akademine – Michael Alexander Willens
Weke von Barbella, Giuliani und Hoffmann
friendsofthelute Friends of the LuteAxel Wolf – Dorothee Oberlinger
Anna Torge – Christoph Anselm Noll

Werke von Johann Sebastian Bach, Silvius Leopold Weiss
und Ernst Gottlieb Barron

concerto_christmas The Concerto Köln – Christmas AlbumVivaldi: Konzert in D-Dur, RV 93 für zwei Violinen, Liuto (in Sopranlage: entspricht der sechs-chörigen Barockmandoline), Streicher und B. c.
virtuose_trompetenmusik Virtuose Trompetenkonzerte – Forgotten TreasuresRobert Vanryne, Kathryn Cok, David Sinclair, Ulrike Schneider, Anna Torge, Kölner Akademie, Michael Alexander Willens

Werke von Johann Baptist Schiedermayr, Giuseppe Verdi, Conradin Kreutzer, Leopold Anton Kozeluch, Friedrich Dionys Weber, Joseph Fiala

nachtklang_domhardt NachtklangKammermusik von Gerd Domhardt

Waltraud Wächter, Violine; Reinhard Schmiedel, Klavier; Anna Torge, Gitarre; Ensemble Konfrontation Halle; Ralf Mielke, Flöte; Nikolay Filipov, Klarinette; Wolfgang Winkler, Violoncello; Thomas Müller und Reinhard Vogel, Klavier; Johannes Fuckner und Dietmar Baier und Stephan Stopora, Percussion; Leitung: Gerd Domhardt, Thomas Müller

 

Henze_Guitar_Music Henze – Guitar Music Vol. 2Franz Halász, Gitarre – Anna Torge, Mandoline – Cristina Bianchi, Harfe
ensemble oktopus – Konstantia Gourzi

 

Repertoire

Mandolinenkonzerte des 18. Jahrhunderts

Antonio Vivaldi (1678–1741)
Konzert C-Dur RV 425 für Mandoline, Streicher und Basso Continuo
Konzert D-Dur RV 93 für Sopran-Liuto (entspricht der sechs-chörigen Barockmandoline), Streicher und Basso Continuo
Konzert in B-Dur RV 548 für Mandoline und Violine, Streicher und Basso Continuo

Johann Adolf Hasse (1699–1783)
Konzert G-Dur für Mandoline, 2 Violinen und Generalbass

Emanuele Barbella (1718–1777)
Konzert D-Dur für Mandoline und Streicher

Gaspare Gabbellone (1727–1796)
Konzert in F-Dur für Mandoline und Streicher

Anonym (Giovanni Paisiello zugeordnet, 1740–1816)
Konzert in Es-Dur für Mandoline und Streicher
Konzert in C-Dur für Mandoline und Streicher

Johann Andreas Kauchlitz (Giovanni Andrea Colizzi) (1742–1808)
Concerto a Mandolino, due Violini di Ripieno, Violetta, Due Corni (ad libitum) e Basso

Leopold Anton Kozeluch (1747–1818)
Sinfonie Concertante Es-Dur für Mandoline, Trompete, Kontrabass und Klavier, Streicher, 2 Oboen und 2 Hörner

Francesco Giovanni Giuliani (1760–1818)
Konzert F-Dur für Mandoline, Streicher, 2 Oboen und 2 Hörner

Johann Hoffmann (1770–1840)
Konzert in D-Dur für Mandoline, Streicher, 2 Oboen und 2 Hörner

Johann Nepomuk Hummel (1778–1837)
Konzert in G-Dur für Mandoline, Streicher, 2 Flöten und 2 Hörner

Domenico Gaudioso/Caudioso (* nach 1760–?)
Konzert in G-Dur für Mandoline und Streicher

 

Mandoline und Fortepiano

Giovanni Hoffmann (17701814)
Sonata Nr. 2 für Mandoline und Basso in D minor

Ludwig van Beethoven (17701827)
Andante con Variazioni, D-Dur WoO 44 Nr. 2
Sonatine C-Moll, WoO 43 Nr. 1
Sonatine C-Dur, WoO 44 Nr. 1
Adagio ma non troppo Es-Dur WoO 43 Nr. 43

Johann Nepomuk Hummel (17781837)
Grande Sonata per Clavicembalo o Piano Forte con
accompagnamento di Mandolino op. 37

 

Mandoline und Basso Continuo

Johann Sebastian Bach (16851750)
Suite in A-Dur, BWV 1025

Domenico Scarlatti (16851757)
Sonate G-Dur, K. 91
Sonate G-moll, K. 88
Sonate D-moll, K. 89

Giuseppe Gaetano Boni (16861741)
Sonata I-X

Abbate Ranieri Capponi (+1744)
Sonata I-XII