Elena Gaponenko

 

DEU, Frankfurt am Main, November 2014. Portrait Elena Gaponenko, Klavier und Cello.

Foto Lutz Sternstein

Die seltene Doppelbegabung von Pianistin und Cellistin Elena Gaponenko hat sich schon sehr früh geäußert: sie begann im Alter von 4 Jahren zwei Instrumente zu spielen. Ihre Ausbildung verlief von Anfang an professionell. Mit 9 Jahren trat sie zum ersten Mal als Solistin mit Orchester auf. Sie wurde an beiden Instrumenten an den berühmtesten Spezial- Musikschulen in Moskau (Russland) unterrichtet: an der Zentralmusikschule beim Moskauer Konservatorium und an der Gnessyny-Spezialmusikschule, welche sie mit Auszeichnung absolvierte. Es folgte das Studium an den Musikhochschulen Detmold und Köln in Deutschland und an der Hogeschool voor Muziek Maastricht in Niederlanden. Anschließend absolvierte sie das Konzertexamen im Fach Klavier und im Fach Violoncello („cum laude“).

Während Ihres Studiums und bei Meisterkursen erhielt sie prägende Impulse von Koryphäen, wie Prof. Karina Georgian, Prof. Mirel Jancovici, Prof.Maria Kliegel, Prof. Dmitri Ferschtman, Prof. Bernhard Greenhouse, Prof. Anatol Ugorski, Prof. Pavel Gililov, Prof. Wladimir Krainev, Alexander Bakulov, Sergej Dijour, Lydia Fichtenholz u.a.

Sie ist an beiden Instrumenten Preisträgerin und Diplomandin internationaler Wettbewerbe. In den letzten 20 Jahren konzertierte sie als Solistin und als Kammermusikerin bei vielen international angesehenen Festivals, Konzertreihen und in renommierten Sälen, u.a. in Russland, Litauen, Deutschland, Österreich, England, Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien und Italien, darunter auch im Schloss Mirabell in Salzburg, im Palais Wittgenstein in Düsseldorf oder im Tschaikowski Saal in Moskau.

2015 erschien ihre im Leipziger Gewandhaus vom Label Genuin aufgenommene CD „Duo for one“ mit solistischen und kammermusikalischen Werken, auf der Elena Gaponenko beide Instrumente gleichzeitig spielt. Das Rhein-Main-Magazin adelte diese Einspielung mit der Aussage „Vollkommene Einheit“.

Bereits seit 2004 bespielt sie wertvolle Celli der Schweizer Maggini-Stiftung und wurde durch den LMN-Verein Yehudi Menuhin, die Friedrich-Naumann-Stiftung und das Exzellenz-Programm der UdK Berlin gefördert.

© Lutz Sternstein

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Als eine progressive Pädagogin doziert Elena Gaponenko seit 2008 an verschiedenen Hochausbildungsstätten in Europa, u.a. an der Universität für Musik Wien, Universität der Künste Berlin, Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt am Main, Robert-Schumann Hochschule Düsseldorf und Hochschule für Künste Bremen. 2009-2014 engagierte sie sich als Mitgründerin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Weltstars der Zukunft“ für das Etablissement und Erhalt des Interesses an der klassischen Musik, sowie für die Förderung von jungen Talenten und erfahrenen Musikern.

Elena Gaponenko versteht sich als eine Art Dolmetscherin, welche die Musik durch sich hindurchfließen lässt, und die klangliche Essenz der darin verschlüsselten Botschaften dem Publikum zugänglich macht. Die Bühne ist ihre Berufung und sie empfindet höchste Erfüllung bei dem direkten Kontakt zum Publikum. Bei ihren Auftritten geht es nicht nur um die technische Perfektion, sondern vielmehr um die Vermittlung der Philosophie von Komponist und Komposition.

 

 

 

 

Hörbeispiel: Rachmaninov – Vocalise

 

Fotos

DEU, Frankfurt am Main, November 2014. Portrait Elena Gaponenko, Klavier und Cello.

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Diskografie

4260036253764 Elena Gaponenko (Violoncello und Klavier): Duo for One. Werke von Niccolò Paganini, Adrien-Francois Servais, Igor Strawinsky und Heitor Villa-Lobos

Repertoire

Solo Programm „Opus 8“ für Klavier und Cello

Klavier Solo

A.Liadov 2 Intermezzi Opus 8

A.Skrjabin 12 Etüden Opus 8

Cello Solo

J.Sibelius Variationen für Cello Solo 1870

Z.Kodaly Sonate für Cello Solo Opus 8

 

Solo Programm 2 „Leichte Klassik

I.S.Bach Suite C-Dur für Cello Solo

F.Mendelsohn-Bartholdy Rondo capriccioso

C.Debussy Suite Bergamassque

M.Ravel „Jeux d’eau“

 

Programm 3 „Das XX.Jhd.“

H.Villa-Lobos Prole do Bebe N.1

G.Ligeti Sonate für Cello Solo

C.Penderecki „Per Slava“ für Cello Solo

S.Gubaidullina 10 Preludien für Cello Solo

S.Prokofjew Toccata Opus 11

I.Stravinsky Trois mouvements de Petrouchka

 

Programm 4 Klavier Solo (Romantik)

C.Schumann-Wieck 3 Romanzen Opus 21

J.Brahms Opus 117

J.Brahms Opus 119

F.Schubert Impromptu B-Dur

R.Schumann „Faschingsschwank aus Wien“

 

Solo Programm 5 „in D“ für Cello Solo

G.P.Telemann Suite in-D Dur

G.Cassado Suite in d-Moll

P.Tortelier Suite in d-Moll

J.S.Bach Suite D-Dur BWV1012

 

Programm 6 Klavier Solo (Klassik/Romantik)

L.v.Beethoven Sonate Es-Dur, Opus 81 a

R.Schumann Fantasiestücke Opus 12

F.Mendelssohn-Bartholdy Variations serieuses

F.Chopin Fantasia-Impromptu

F.Chopin Scherzo N.2 b-moll

 

Programm 7 Russische Ecke

N.Medtner 2 Märchen Opus 8

N.Miaskowski „Vergilbte Seiten“

S.Prokofjew Sonate für Cello Solo op.134

S.Lyapunov Nokturno Opus 8

M.Balakirev „Islamey“

 

Programm 8 „J.S.Bach“

J.S.Bach Toccata G-Dur

J.S.Bach Suite G-Dur für Cello Solo

J.S.Bach Suite für Cello Solo d-Moll

J.S.Bach Suite c-Moll für Cello Solo

J.S.Bach Französische Ouvertüre