Et Arsis Piano Quartett

2Das Et Arsis Piano Quartett hat sich als eines der wenigen Klavierquartette unserer Zeit international einen Namen erspielt. Schon neben ihrem Studium bei Tatevik Mokatsian und Andreas Reiner hatten die vier Ausnahmemusiker mit vielen Größen des Musiklebens gearbeitet und konzertiert, unter anderem mit Eduard Brunner, Eberhard Feltz, Hatto Beyerle und dem Quatuor Ysaÿe.

Bereits seit Gründung des Quartetts im Jahr 2005 sind Hristina Taneva (Piano), Velislava Taneva (Violine), Ainis Kasperavicius (Viola) und Diego Hernández Suárez (Violoncello) gefragte Gäste bei internationalen Kammermusik-Festivals und gewannen zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Der Ruf bedingungsloser Akribie eilt den vier Musikern bei ihren Studenten, Kritikern, Kollegen und Konzertbesuchern voraus: Im Konzert gibt es keine zweite Chance, da muss jeder Ton sitzen – auf den ersten Streich. Diese auf den Punkt abrufbare, in über einem Jahrzehnt Konzerterfahrung trainierte Genauigkeit ist es, die einen Abend mit Et Arsis zu einem so besonderen Erlebnis macht.

Mit seiner Arbeit an den Klassikern leistet das Quartett eigenständige, akzentuierte Beiträge zur musikalischen Diskussion um Werktreue und Interpretation: „Es gibt Momente, die sind Et Arsis“, sagt Prof. Andreas Reiner. „Man erkennt sie an ihrer musikalischen Sprache.“ Mit der Einspielung von Brahms Klavierquartett no. 1, op. 25 in g-Moll und Vasks Quartett für Violine, Viola, Cello und Klavier auf CD gelang Et Arsis 2016 ein leichtfüßiger Brückenschlag vom klassischen zum modernen Werk. An diesem und anderen Werken von Komponisten unserer Zeit leistet Et Arsis Pionierarbeit und prägt ihnen mit seiner Interpretation musikalische Wasserzeichen ein. So schrieb Theo Brandmüller sein Klavierquartett Nachtflug mit Messiaenfenster in gemeinsamer Probenarbeit für das Et Arsis Piano Quartett, welche das Stück schließlich 2008 in einer europaweiten Rundfunk Liveübertragung uraufführten.

Et Arsis veranstaltet ein eigenes Festival in Bulgarien und unterrichtet im Fach „Kammermusik“ an der Hochschule für Musik Saar, Saarbrücken.

Velislava Taneva spielt eine Violine von Andrea Guarneri aus dem Jahre 1650, zur Verfügung gestellt durch Beare ́s International Violin Society.

Fotos

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Presse

Deutschland

Packende Unmittelbarkeit! Die neue CD „Et Arsis“ des gleichnamigen Klavierquartetts

Im Anschluss ist Brahms erstes Klavierquartett g-Moll op. 25 zu hören, das die Musiker von „Et Arsis“ vor allem mit bemerkenswerter Unmittelbarkeit und Präsenz spielen, homogen und direkt. Auch im berühmten „Rondo alla Zingarese“ des letzten Satzes mit seinem ungarischen Feuer erfreuen sie mit Klarheit und Brillanz sowie strahlend glockenhaften Konturen im Klavier.

Crescendo, 07. März 2017, http://www.crescendo.de/packende-unmittelbarkeit-die-neue-cd-et-arsis-des-gleichnamigen-klavierquartetts-1000015298/

 

Es gibt Momente, die sind „Et Arsis“. Niemand sonst spielt so, wie dieses Ensemble klingt. Man erkennt sie an ihrer musikalischen Sprache.

Prof. Andreas Reiner, Violine

 

Et Arsis spielt mit Konzept. Nichts ist zufällig. Nichts irrt herum. Es ist alles klar vom ersten bis zum letzten Ton.

Prof. Tatevik Mokatsian, Piano

 

Ideen über Ideen flogen dem Hörer im filigranen Zusammenspiel der vier Musiker zu. Ein bezwingender Gesang der Instrumente, so dass man sich fragte: Ist das nun so gut komponiert oder spielen die nur so gut?

Robert Engl, Oberbayerisches Volksblatt, 25.07.2015

 

Beim Et Arsis Piano Quartett halten sich professionelles Können und künstlerische Gewissenhaftigkeit ideal die Waage.

Prof. Eduard Brunner, Klarinette

 

Die […] Rarität war ein „Nachtflug mit Messiaenfenster“ von dem Saarbrücker Klangmagier Theo Brandmüller (1948-2012), der 2008 vom Et Arsis-Quartett uraufgeführt worden war. Schon in der ersten Konzerthälfte sorgten die Vier durch die Intensität vor allem ihrer Klangfarben für Gänsehaut beim Zuhörer. Aber auch den „Klassiker-Test“ nach der Pause bestanden sie mit dem viel gespielten Klavierquartett Es-Dur op. 47 (1842) von Robert Schumann. Da waren sie praktisch auf Augenhöhe mit dem Meisterwerk.

Ingo Hoddick, Rheinische Post, 11.06.2013

 

Et Arsis: Vier Menschen, die mit Blicken, Mimik und Gehör eine Einheit bilden, sich verständigen und eins sind. „Wenn man ein modernes Stück wie dieses so toll aufbereitet, wenn man es so dramaturgisch und plastisch hinbekommt, wenn man neue Musik so darbietet, dann gewinnt man auch Interesse.“ Nicht umsonst arbeitet Komponist Krzysztof Meyer mit dem Et Arsis Piano Quartett zusammen. „Es gibt wenige, die sich solche Mühe machen.“

Alois Kott, Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), 26.10.2012

 

Die Klänge von „Et Arsis“ treffen direkt ins Herz […] Das Quartett zählt zu der jungen Elite europäischer Kammermusik.

Kai Stoppel, Goslarsche Zeitung, 26.08.2011

International

Diskografie

ALBEN

2016: „Et Arsis“ (Solo Musica)

Peteris Vasks: Quartet for violin, viola, violoncello and pianō
Johannes Brahms: Piano quartet no. 1, op. 25 in g-moll

Studio-Produktionen (Rundfunk)

Seit 2006 regelmäßige Studio-Produktionen in Zusammenarbeit

mit dem Saarländischen Rundfunk:

Johannes Brahms: Piano quartet no. 3, op. 60 in c-moll

Gabriel Fauré: Piano quartet no. 1, op. 15 in c-moll

Dalia Kairaityte: „Post tenebras Lux“ for piano quartet

Bohuslav Martinu ̊ : First piano quartet

 

Konzertaufnahmen (Rundfunk)

Zahlreiche Konzertaufnahmen für SR, SWR, WDR und den Bulgarischen Rundfunk, unter anderem:

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Piano quartet no. 2, op. 2 in f-moll

Robert Schumann: Piano quartet op. 47 in Es-Dur

Antonín Dvorák: Piano quartet no. 1, op. 23 in D-Dur

Antonín Dvorák: Piano quartet no. 2, op. 87 in Es-Dur

Krzysztof Meyer: Piano quartet op. 112

Richard Strauss: Piano quartet op. 13 in c-moll

Joaquín Turina: Piano quartet op. 67 in a-moll

Josef Suk: Piano quartet op. 1 in a-moll

Theo Brandmüller: Nachtflug mit Messiaenfenster (Uraufführung 2008 in einer europaweiten Rundfunkübertragung)

Repertoire

Piano Quartette

Wolfgang Amadeus Mozart

Ludwig van Beethoven

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Robert Schumann

Anton Rubinstein

Johannes Brahms

Friedrich Gernsheim

Antonín Dvorak

Gabriel Fauré

Robert Fuchs

Ernest Chausson

Sergei Tanejew

Mel Bonis

Gustav Mahler

Richard Strauss

Paul Juon

Max Reger

Josef Suk

Joaquín Turina

Bohuslav Martinu

Alfred Schnittke

Azio Corghi

Krzysztof Meyer

Peteris Vasks

Theo Brandmüller

Dalia Kairaityte

Algirdas Brilius

Daiva Rokaite

Piano Quintette

Robert Schumann

Johannes Brahms

César Franck

Antonín Dvorak

Dmitri Schostakowitsch