Svetoslav Borisov

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Born in 1978, Svetoslav Borisov is one of  the dynamic and aspiring conductors of his generation.  After two successful years from 2013 – 2015 as Assistant Conductor at the Bochum Symphony Orchestra he started his position as First Kapellmeister at the Theater Magdeburg with the beginning of the season 2016/2017. He also is Artistic Director of the chamber orchestra „Con fuoco“ in Graz. From 2013  – 2016 he was Music Director at the Opera Varna where he regularly returns as  Guest Conductor.

After first piano lessons in his hometown Ruse in Bulgaria, he started to study trumpet at the age of 12 at the music school of Varna and continued his studies at the Music University  in Sofia and at the University of Music and Performing Arts in Graz. In 2003 he  joined the conducting class of Martin Sieghart and took conducting lessons with Johannes Prinz and Wolfgang Bozic. It was then that he discovered his love for opera which led him at first to the Stadttheater Klagenfurt and in 2010 as guest conductor to the opera house in Varna where he was chosen chief conductor in 2013.

Since then he has acquired an ample and varied opera repertoire, a highlight being several performances of Giuseppe Verdi’s „Don Carlo“ at the State Opera Sofia and at the Philippi Festival in Greece. In December 2014 he conducted the premiere of Emmerich Kalmans „Csárdásfürstin“ at the Musiktheater im Revier Gelsenkirchen and in March 2016 he gave his debut at the Istanbul Opera with the ballet „Le Corsaire“ by Adolphe Adam. His debut at the Magdeburg theatre was in December 2015 with Humperdinck’s „Hänsel and Gretel“.

He has collaborated with many orchestras all over Europe, among them the Beethoven Orchestra Bonn, the Bochum and the Brandenburg Symphony Orchestras, the Neue Philharmonie Westfalen, the Orchestre de Chambre de Lausanne, the Danish National Symphony Orchestra and the Orquesta do Algarve. Svetoslav Borisov has appeared as guest conductor in Austria, Belgium, China, the Czech Republic, Germany, Greece, Lithuania, Luxemburg, Romania and Switzerland. He regularly works  with the Mozart Orchestra in Vienna  and with the Göttingen Symphony Orchestra where he conducted a project with two concerts and a CD production in the season 2016/2017.

In November 2015 he gave his celebrated debut with the Grazer Philharmonic Orchestra, replacing Krzysztof Penderecki; in January 2016 he conducted the Bruckner-Orchestra Linz replacing Dennis Russell Davies in a program featuring Bruckner’s 4th symphony.  He has worked with soloists such as Christian Altenburger, John Mark Ainsley, Carlo Colombara, Lidia Baich, Gabor Boldoczki, Yamina Maamar, Lilya Zilberstein and the Leipzig String Quartet.

In 2007 Svetoslav Borisov founded the chamber orchestra „Con fuoco“ in Graz to perform concert and opera projects in Austria and abroad (Donizetti’s „Rita“ in 2012, Suppé’s „Die schöne Galathee“ in March 2014, Lortzing’s „Die Opernprobe“ in November 2014). In  2015 he started a project to perform all Mozart symphonies. He is also highly engaged in crossover and music education projects for young people and adults.

Svetoslav Borisov attended masterclasses with Ralf Weikert, Bernard Haitink, Jesus Lopez Cobos and Kurt Masur. In 2010 he participated in the International Conducting Academy Bochum led by Steven Sloane, Sylvain Cambreling and Roger Norrington.

 

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Photos

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©Jorj Konstantinov

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Borisov

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Press

Germany

Ballett „Le Corsaire“ – Magdeburg, 06.04.2017


[…] Nicht minder einfühlsam und punktgenau mit der Choreografie agiert Svetoslav Borisov, 1.Kapellmeister der Magdeburgischen Philharmonie, am Pult. Ihm gelingt es auch, die Musik der diversen Komponisten, die im Laufe der Jahre Musikteile zu dem Ballett hinzugefügt haben, so geschickt miteinander zu verbinden, dass es beinahe einheitliches musikalisches Gesamtkunstwerk entsteht.

Rolf-Dietmar Schmidt, Volksstimme, 08.04.2017

[…] Und die Magdeburgische Philharmonie unter Svetoslav Borisov sorgt mit Eleganz für die Harmonie zwischen Orchester und Bühne. […]

Herbert Hennig, Tanznetz, 07.04.2017

OPERETTENKONZERT „SUPPÉ – CON FUOCO“, 22. 10. 2016

Der Abend wurde vom Kammerorchester „con fuoco“ gestaltet unter der Leitung seines Gründers und Chefdirigenten Svetoslav Borisov.[…] Svetoslav Borisov leitete mit Schwung und viel Freude an den Stücken diesen Abend,
An der Oper Magdeburg konnte er einen großen Erfolg mit seinem Dirigat von Gounods „Faust“ feiern. Also man sieht das weit gefächerte Repertoire des Maestros.

Elena Habermann, Der neue Merkur 02.11.2016

Opernvorstellung „Faust“ von Charles Gounod am 10.09.2016 Magdeburg

Die Neuinzenierung von Gounods „Faust“ war jedenfalls musikalisch ein Volltreffer. Das lag entscheidend am umsichtigen, ausgesprochen sängerfreundlichen Dirigat von Magdeburgs neuem 1. Kapellmeister Svetoslav Borisov. Wie der Bulgare die gut disponierte Philharmonie zu fein ausdifferenzierendem Musizieren brachte und in den Chören den großen Apparat zusammenhielt, das hatte herausragendes Niveau.

Gerhard Eckels, Opernfreund 04.10.2016

Der von Martin Wagner vorzüglich einstudierte Chor und die bestens aufgelegte Magdeburgische Philharmonie werden von dem aus Bulgarien gebürtigen Svetoslav Borisov, der ab dieser Spielzeit Erster Kapellmeister am Theater Magdeburg ist, sicher und umsichtig durch die Partitur geführt. Er findet eine überzeugende Balance zwischen dramatischer Verve und den lyrischen Passagen. Er weiß um die Gefahr bei Gounod und der französischen Romantik […]. Bei ihm aber klingen gerade die romantischen Stellen echt und tief empfunden. Das Premierenpublikum dankte allen mit enthusiastischen, rhythmischen Applaus für einen großen Opernabend.

J. Gahre, Opernglas, Oktober 2016

„Das wirkliche musikalische Theater fand im Orchestergraben und in den Kehlen der Sänger statt. Svetoslav Borisov animierte die Magdeburgische Philharmonie ganz ungemein. Ein berauschend volltönender, romantisch atmender Klang füllte das Haus. Lieblicher Lyrismus und dramatische Tragik halten die Balance. Borisov wählte ruhige, dennoch keine schleppenden Tempi, umso schöner hatten die tänzerischen Melodien und frei fließenden Schwärmereien der Arien Zeit zur Entfaltung. Die instrumentalen Soli leuchteten wie feine Juwelen […]die Solisten trug der Dirigent auf Händen. Borisov könnte als Erster Kapellmeister ein längerfristiger Glücksgriff am Pult des Orchesters sein;[…] Ein großer, langer Abend und ein vor allem musikalisch gelungener Spielzeiteinstand.“

Irene Constantin, Volksstimme,12.09.2016

12. 09. 2016„Svetoslav Borisov, der neue erste Kapellmeister des Hauses, der mit diesem „Faust“ seinen Einstand gibt, hat es verstanden, den langen Abend, die Oper ging bis fast 23 Uhr, zu einem besonderen musikalischen Ereignis werden zu lassen. Er hat mit der Magdeburgischen Philharmonie, die sehr gut in Form war, jenseits süßlichen Schwelgens die Oper in all ihren Qualitäten beglaubigt, vor allem mit prachtvollem Klangzauber.. Er hat Bühne und Orchester fabelhaft zusammengehalten. Er phrasiert sehr differenziert, er liebt scharf herausgemeißelte Kontraste, läßt das Dramatische, aber auch das lyrische dieser sinnlichen Theatermusik zu ihrem Recht kommen. Seine Tempi sind geschmeidig, er zeigt großen Sinn für die orchestralen Details und trägt die Sänger überaus achtsam durch die Partien. Eine beeindruckende erste Premiere dieses energiegeladenen bulgarischen Dirigenten. Er ist ein großer Gewinn für das Theater Magdeburg.“

(mdr kultur 11.9.16, Dieter David Scholz)

„Unter ihrem neuen 1. Kapellmeister Svetoslav Borisov läuft die Magdeburgische Philharmonie zur Hochform auf, lässt es düster dräuen, schmettert die Märsche, wirft sich in die Walzer und lässt die Sänger mit französischer Eloquenz scheinbar endlos schwelgen.“

(nmz online, 11.9.16, Joachim Lange)

Sinfoniekonzert im Musikverein Graz, 19. Januar 2016
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen rettete Dirigent Svetoslav Borisov ein Orchesterkonzert im Musikverein. Im November sprang er für Krzysztof Penderecki, nun für Dennis Russell Davies ein. Mit dem Linzer Bruckner-Orchester führte er Bruckners “Romantische” und das Violinkonzert Richard Dünsers auf. Ein junger Dirigent und ein Orchester mit mehr Bruckner-Erfahrung als die meisten anderen – eine Kombination, die Funken sprühen ließ. Kräftig und jugendlich klang der Kopfsatz von Bruckners “Romantischer”. Die typische Terrassen-Dynamik Bruckners …. kostete Borisov genussvoll aus. Noch schöner aber war, wie ….Borisov inmitten all der Monumentalität reizende Zwischenepisoden platzierte.

Martin Gasser, Kronenzeitung, 20.1.2016

Sinfoniekonzert im Musikverein Graz, 19. Januar 2016
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen rettete Dirigent Svetoslav Borisov ein Orchesterkonzert im Musikverein. Im November sprang er für Krzysztof Penderecki, nun für Dennis Russell Davies ein. Mit dem Linzer Bruckner-Orchester führte er Bruckners “Romantische” und das Violinkonzert Richard Dünsers auf. Ein junger Dirigent und ein Orchester mit mehr Bruckner-Erfahrung als die meisten anderen – eine Kombination, die Funken sprühen ließ. Kräftig und jugendlich klang der Kopfsatz von Bruckners “Romantischer”. Die typische Terrassen-Dynamik Bruckners …. kostete Borisov genussvoll aus. Noch schöner aber war, wie ….Borisov inmitten all der Monumentalität reizende Zwischenepisoden platzierte.

Martin Gasser, Kronenzeitung, 20.1.2016

Sinfoniekonzert im Musikverein Graz, 23. 11. 2015
Neue und neueste Stücke gaben die Grazer Philharmoniker unter Svetoslav Borisov beim Musikverein….und eine grandiose Version von Schostakowitschs Sechster. Breit quoll dann die elegische Eröffnung zu Schostakowitschs Sechster über…und wie Borisov diesen Eröffnungssatz verklingen ließ, ohne eine Spur von Pathos, dafür unendlich klar, innig und ruhig. Ein großer Moment, den das Scherzo kompakt und schrill fortscheuchte, während im rasanten Presto-Spuk gedämpfte Scharfzeichnung statt drastischen Lärmens für dämonische Wirkungen sorgte.

MW, Kronenzeitung, 25.11.2015

Don Pasquale, Oper Varna, 21.8.2015
Das Orchester spielte nach Turandot und Aida nun sehr spritzig und schwungvoll unter seinem Chefdirigenten Svetoslav Borisov, der auch sehr gut die Bühne im Griff hatte.

Online-Merker www.der-neue-merker.eu, Elena Habermann

Sinfoniekonzert Stadthalle Göttingen, 24.4.2015
Gleich in der Bach-Ouvertüre bewies der aus Bulgarien stammende, derzeit in Bochum und an der Oper Varna wirkende Gastdirigent Svetoslav Borisov, dass er ausgesprochen klare Vorstellungen in Sachen Tongebung und Transparenz mitbringt. Ganz schlank war der Streicherklang, orientiert an historischer Aufführungspraxis, der Sound der modernen Trompeten strahlend, aber nicht dominierend, die Artikulation ausgearbeitet, der Gestus tänzerisch: ein kultivierter Genuss. Die GSO-Musiker legten sich unter der souveränen Führung ihres   Gastdirigenten mächtig ins Zeug und wurden von den Zuhörern mit langanhaltendem Applaus bedacht. Ein überaus spannender Abend mit neuen Begegnungen.

Michael Schäfer, Göttinger Zeitung, 27.4.2015

Premiere „Die Csárdásfürstin“ Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen am 19.12.2014
Und auch die Neue Philharmonie Westfalen unter Svetoslav Borisov macht einfach nur Spaß. Es ist ein Vergnügen zu hören, dass über Kálmáns Melodien kein Zuckerguss gegossen wird, ihrem Tempo, Vorwärtsdrang genauso Raum gegeben wird wie einem Schuss Sentimentalität und Melancholie.

Thomas Hilgemeier  für Theater pur, 23.12.2014

Unter der Leitung von Svetoslav Borisov entfaltet die Neue Philharmonie Westfalen einen schwungvollen Klang zwischen Walzerherrlichkeit und spannungsvoller Dramatik.

Sascha Ruczinski für Opernnetz, 23.12.2014

Am Pult der Neuen Philharmonie Westfalen ist erstmals Svetoslav Borisov zu erleben, der die Musiker mit leichter Hand durch die Csárdás- und Walzer-Rhythmen führt und so für einen süffigen Orchesterklang aus dem Graben sorgt.

Thomas Moltke für Online Musik Magazin, 21.12.2014

Die Walzer- und Csárdás-Seligkeit wird unterwandert durch schwermütige Mollklänge und die Neue Philharmonie Westfalen, geleitet von (….) Svetoslav Borisov, trifft diese Ambivalenzen genau.

Heinz Albert Heindrichs für Ruhr-Nachrichten, 23.12.2014

Die Neue Philharmonie Westfalen sorgt unter der Leitung von Svetoslav Borisov für die passenden Csárdás- und Walzerklänge und lässt die Puppen tanzen.

Sybille Sobotta für Stadtspiegel Gelsenkirchen, 27.12.2014

Musik:tage,  Graz November 2014
Nach einem temperamentvollen Auftakt des Kammerorchesters con fuoco (mit Feuer) unter Borisovs engagierter Leitung mit der Ouvertüre zu „La finta giardiniera“ (….). Das Orchester con fuoco fand … bei Schuberts Sinfonie Nr. 5 zu fließender Leichtigkeit und zupackender Kraft.

Kronenzeitung, November 2014

Franz von Suppé „Die schöne Galathée“, Musikverein Graz März 2014
Viel Schwung entwickeln Dirigent Svetoslav Borisov und  das Kammerorchester con fuoco.

M. Gasser für Kronenzeitung, 25.3.2014

Dirigent Svetoslav Borisov unterstützt die Sänger gekonnt und lässt das ambitioniert spielende Kammerorchester con fuoco besonders die Ouvertüre detailverliebt spielen.

Kleine Zeitung, 25.3.2014

Svetoslav Borisov beweist mit seinem Kammerorchester con fuoco, das seinem Namen alle Ehre macht, dass das Original von Franz von Suppés meisterhafter Partitur alle späteren Bearbeitungen um Längen übertrifft.

Ernst von Naredi-Rainer für Kleine Zeitung, 23.3.2014

Gaetano Donizetti „Rita“, Musikverein Graz März 2012
Svetoslav Borisov gibt am Pult lebhafte Tempi, rafft Donizettis Girlanden, leitet die Sänger mit souveräner Hand.

Eva Schuster für Die Kleine Zeitung, 18.3.2012

International

Repertoire


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