Wolfgang Wengenroth

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Die daraus resultierende Spannung befeuert auch das Orchester des Staatstheaters Wiesbaden unter der Leitung von Wolfgang Wengenroth. Immer wieder werden klangliche und rhythmische Härten schonungslos ausgestellt, dann trägt mit klassischen Mustern imprägnierter Schönklang weiter zur nächsten Illusion.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Wolfgang Wengenroth, geboren in Bonn, studierte Klavier und Dirigieren an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz und an der Musikhochschule Saar bei Thomas Duis, Wolfgang Bozic und Arturo Tamayo.

2002 wurde er von Kirill Petrenko als Korrepetitor an die Komische Oper Berlin berufen, wo ihm schnell dirigentische Aufgaben übertragen wurden. Petrenko engagierte ihn auch als Assistent für den Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen. Außerdem arbeitete Wolfgang Wengenroth mit Michael Boder (Hamburgische Staatsoper und Ruhrtriennale) und Bertrand de Billy (Theater an der Wien).

Ab 2007 war er Kapellmeister am Theater für Niedersachsen Hildesheim-Hannover und von 2009 – 2014 in gleicher Funktion am Hessischen Staatstheater Wiesbaden tätig. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er am Nationaltheater Mannheim engagiert.

Gastdirigate führen ihn regelmäßig an die großen Opernhäuser Skandinaviens, wie z.B. 2014/2015 an das Königliche Theater Kopenhagen für verschiedene Produktionen. In der Spielzeit 2016/2017 debütierte er am Königlichen Opernhaus Stockholm mit Schwanensee sowie an den Opernhäusern von Malmö und Göteborg. Des Weiteren gastierte er u.a. am Staatstheater Oldenburg sowie am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

Der sinfonische Bereich ist in den letzten Jahren zu einem zunehmend wichtigeren Schwerpunkt für Wolfgang Wengenroth geworden. Neben zahlreichen Orchestern im deutschen Sprachraum wie dem Berner Symphonieorchester, den Bremer Philharmonikern, dem Radio-Symphonie-Orchester Frankfurt, der Radio-Philharmonie Hannover, dem Kärntner Symphonieorchester, der Nordwestdeutschen Philharmonie und dem Gewandhausorchester Leipzig dirigierte er regelmäßig das Shizuoka Symphony Orchestra in Japan sowie das Orquesta Estable del Teatro Colón in Buenos Aires. Im Januar 2018 gibt er sein Debüt beim Odense Symphony Orchestra in Dänemark.

Großes Interesse bringt Wolfgang Wengenroth seit seiner Studienzeit der Neuen Musik entgegen. Mit einem Ensemble für Musik des 20. Jahrhunderts an der Kunstuniversität Graz dirigierte er im Rahmen eines Lehrauftrags zwischen 1998 – 2001 Werke u.a. von Alban Berg, Olivier Messiaen, Erwin Schulhoff, Igor Strawinsky, Edgar Varèse und Kurt Weill. Daraufhin wurde er als Co-Dirigent für die Uraufführung von Karlheinz Stockhausens Hoch-Zeiten 2003 zum WDR-Symphonieorchester eingeladen. Außerdem assistierte er Alejo Perez bei Schrekers Die Gezeichneten an der Opéra de Lyon sowie Peter Rundel bei der Uraufführung Leila und Madschnun von Samir Odeh-Tamimi und Orffs Prometheus bei der Ruhrtriennale zur Zeit der Intendanz Willy Deckers. Mit dem Orquesta Filarmonica des Teatro Colón in Buenos Aires führte er wiederholt Programme mit neuer Musik auf.

Der Universität für Musik und Kunst Graz ist Wolfgang Wengenroth seit 2016 als Professor verbunden.

 

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Fotos

©Christine Blohmann

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©Arnaldo Colombaroli

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Presse

Das Ensemble ist in Höchstform und aus dem Graben strömt Tschaikowskis Musik mit Spannung und poetischem Glanz.

Svenska Dagbladet, 2017

 

Dirigent Wolfgang Wengenroth und die Königliche Hofkapelle sind aufmerksame Begleiter…. Stehende Ovationen.

Dagens Nyheter, 2015

 

Die daraus resultierende Spannung befeuert auch das Orchester des Staatstheaters unter der Leitung von Wolfgang Wengenroth. Immer wieder werden klangliche und rhythmische Härten schonungslos ausgestellt, dann trägt mit klassischen Mustern imprägnierter Schönklang weiter zur nächsten Illusion.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2013

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Repertoire

Repertoire Oper

Beethoven                             Fidelio
Bizet Carmen
Britten The Little Sweep
Peter Grimes (assistiert)
Donizetti Viva la mamma
Don Pasquale
Gade               Et Folkesagn
Heuberger Der Opernball
Humperdinck             Hänsel und Gretel
Janacek Jenufa (assistiert)
Lehar Das Land des Lächelns
Mozart Così fan tutte
Don Giovanni
Le nozze di Figaro
Die Entführung aus dem Serail
Die Zauberflöte
Nicolai Die lustigen Weiber von Windsor
Porter Kiss me Kate
Prokofiev                   Cinderella
Romeo und Julia
Puccini Gianni Schicchi
Turandot
Tosca
Ravel L’heure espagnole
Rimski-Korsakow                  Der goldene Hahn
Rossini Der Barbier von Sevilla
Schreker Die Gezeichneten (assistiert)
Schumann Das Paradies und die Peri
Schwemmer Der Reiter mit dem Wind im Haar
Smetana Die verkaufte Braut
Strauss Ariadne auf Naxos
Capriccio (assistiert)
Strauß Die Fledermaus
Strawinsky Die Geschichte vom Soldaten
Toch Die Prinzessin auf der Erbse
Tschaikowsky Schwanensee
Der Nußknacker
Verdi La Traviata
Rigoletto
Aida
Wagner Parsifal (assistiert)
Der Ring an einem Abend
Der Ring (assistiert)
Meistersinger (assistiert)
Lohengrin (assistiert)
 Weber Der Freischütz
Weill Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
Zeller Der Vogelhändler

 

Repertoire Konzert (Auswahl)

Barber Adagio
Beethoven Sinfonie Nr. 5, 7, 9
Klavierkonzert Nr. 2, 3, 4, 5
Violinkonzert
Berg Kammerkonzert für Klavier, Geige und Bläser
Boulez Pli selon Pli
Brahms Sinfonie Nr. 1
Schicksalslied
Klavierkonzert Nr. 1
Violinkonzert
Bruckner Sinfonie Nr. 4
Chopin Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1
Debussy Prélude à l’après-midi d’un faune
Dvorak Slawische Tänze
Elgar Violinkonzert
Fauré Ballade für Klavier und Orchester
Gershwin Rhapsody in blue
Cuban Overture
Grieg Klavierkonzert
Haydn Sinfonien Nr. 24, 85
Cellokonzert C-Dur
Arianna a Naxos
Hindemith Symphonie in B
Konzertmusiken op. 41 und 49
Symphonie Mathis der Maler
Janacek Suite Nr. 3
Liszt Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Martinů Concertino für Cello, Bläser, Schlagzeug und Klavier
Messiaen Et expecto resurrectionem mortuorum
Mozart Sinfonien KV 504 und 550
Klavierkonzert KV 466
Violinkonzert Nr. 3
Klarinettenkonzert A-Dur KV 622
Mussorgsky Bilder einer Ausstellung
Ravel Pavane pour une infante défunte
Rimski-Korsakow Posaunenkonzert
Schönberg Variationen op. 43a
Schostakowitsch Symphonie Nr.1, f-moll op. 10
Schubert Sinfonie Nr. 8 „Unvollendete“
Schulhoff Konzert für Streichquartett und Orchester
Schumann Sinfonie Nr. 3 „Rheinische“
Sibelius Finlandia
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
Stockhausen Hoch-Zeiten
Mädchen-Prozession
Strawinsky Psalmensymphonie
Webern Sechs Orchesterstücke op. 6
Fünf Orchesterstücke op. 10
Weill Violinkonzert op. 12
Kleine Dreigroschenmusik

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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Künstlers.