UNSERE HAUSKONZERTE 2018/19 – in der Villa Henn

SEMINARÜBERSICHT 2018/19


ÜBER UNS

Unser Institut hat zwei Arbeitsbereiche. Zum einen haben wir uns dem umfassenden Management für Künstler der klassischen Musik verschrieben und ent- wickeln zum anderen Bildungs- und Weiterbildungskonzepte für Menschen aller Altersstufen und Berufsgruppen.

Unsere Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychologie und Kognitionsforschung der Universität Bremen und unsere jahrelange praktische Erfahrung in beiden Bereichen bilden die Grundlage, die Psychologie in unsere Arbeit zu integrieren.

Ziel ist eine interdisziplinäre Verknüpfung von Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft, wobei der Mensch und seine Persönlichkeitsentwicklung im Mittelpunkt stehen.


 

Berufsbegleitende Seminare unter

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Neuigkeiten

5 Sterne für Markovinas Bruckner-CD

Die italienische MUSICA prämiert Ana-Marija Markovinas Bruckner CD mit der Höchstbe- wertung. Das Album, das sich dem vielfach übersehenen Klavierwerk des Komponisten widmet, hat es in die Auswahl der „Ausnahmeplatten“ im Monat September geschafft. Bernardo Pieri rezensiert für die italiensiche Fachzeitschrift:

MUSICA-Rezension September 2018 Bruckner-Markovina

Klavierwerk eines Symphonikers – eine erste Kritik zu Ana-Marija Markovinas neuer Bruckner CD:

Bruckner Badische ZeitungKlavierwerke aus [Bruckners] Feder? Nie gehört. In diese Lücke stößt jetzt die Pianistin Ana-Marija Markovina, die sich der Sache angenommen hat. Nicht weniger als 13 Ersteinspielungen sind darunter. […] Die Interpretin spielt überaus versiert und farbig, auch wenn der Flügel anfangs überraschend unromantisch […] klingt. Gelungen und interpretatorisch schlüssig obendrein das Zusammenwirken mit dem Kollegen Rudolf Meister bei den vierhändigen Stücken. […] Eine für den Musikfreund […] durchaus informative Scheibe, die auf absoluten Seitenpfaden des Repertoires einen großen Komponisten beim eher Einfachen zeigt.

Johannes Adam, Badische Zeitung, 30. Juni 2018

PODCAST – Ana-Marija Markovina im Gespräch Mit David Osenberg

LOGO WWFM 1Im Frühjahr sprach Ana-Marija Markovina in New York mit David Osenberg (Musikdirektor des renommierten Rundfunksenders WWFM – The Classical Network und Moderator der preisgekrönten Sendung Cadenza) unter anderem über ihre kenntnisreiche Annäherung an das Werk Carl Philipp Emmanuel Bachs und über ihre intensiven Beschäftigung mit der Musik Anton Urspruchs. Das Gespräch wurde als Podcast veröffentlicht und ist hier abrufbar:

CADENZA A.-M. Markovina, piano Revisit • Jun 7, 2018.

‚PIANONews‘, ‚BR-Klassik‘ und die spanische ‚Scherzo‘ über Ana-Marija Markovinas Urspruch CD vom letzten Herbst

[…] Wunderbar trifft Markovina den Charakter dieser Musik, kann mit ihrem variantenrei- chen Anschlag den richtigen Klang für die musikalische Aussage herausarbeiten. Das ist nicht ganz einfach bei den vielen kleinen Stücke, wie in den 24 Variationen Op. 10 von 1882. Wenn man diese drei CDs durchhört, entsteht ein Bild des Komponisten Anton Urspruch, das ihn zwischen Liszt, Brahms und Schumann einordnen lässt. Es ist wunderbare Musik, die sich hier erschließt. Und Markovina ist eine famose Interpretin dieser pianistisch anspruchsvollen Musik. Eine Entdeckungsreise, der man sich als Freund hochromantischer Musik hingeben muss.

Carsten Dürer, PIANONews, Juni 2017

 

[…] Zur Elite der virtuosen Salon- und Konzertkultur des späten 19. Jahrhunderts zählend, hinterließ [Anton Urspruch] ein umfangreiches, jedoch weitgehend in Vergessenheit geratenes Schaffen für Klavier solo. Diesem widmete sich […] Ana-Marija Markovina.

[…] Die Pianistin überzeugt nicht nur durch ihre temperamentvolle Gestaltung der wuchtigen Passagen, sondern auch durch ihr feines Gespür für die zarteren, liedhaften Töne dieses typisch romantischen Klaviersatzes. […] Der faszinierende Ausdrucksreichtum von Urspruchs Werken reicht von lyrischer Schlichtheit über schweifende Fantastik bis hin zu hochanspruchsvoller Virtuosität, deren zuweilen vertrackte pianistische Anforderungen Ana-Marija Markovina bravourös bewältigt. […] Geradezu organisch gestaltet sie die subtile Dramaturgie aus Stauungen und Lösungen in Anton Urspruchs „Impromptu“ aus seinen „Cinq Morceau pour le Piano“. […]

[Seine] Musiksprache [gibt] mit ihrer poetisch-musikalischen Bandbreite […] ein reizvolles Zeugnis von den vielfältigen musikästhetischen Dimensionen ihrer Zeit. Das macht Ana-Marija Markinovas gelungene Urspruch-Interpretation überzeugend deutlich.

Michael Schmidt, BR-Klassik, Leporello, November 2017

 

Eine gute Nachricht für den neugierigen Musikfan ist Hänsslers Veröffentlichung des gesamten Klavierwerks von Urspruch (3 CDs), […] eingespielt von der in Köln lebenden, kroatischen Ugorski- und Badura-Skoda-Schülerin Ana-Marija Markovina.

Durch diese exzellenten Aufnahmen aus dem Frankenstudio des Bayerischen Rundfunks und durch Helmut Reuters Begleittext […], können wir uns ein besseres Bild von Anton Urspruch machen.

Juan Manuel Viana, Scherzo, Juni 2018

Ana-Marija Markovinas Italienische Meisterkurse für Klavier im Sommer 2018

Im August finden wieder die seit einigen Jahren etablierten Meisterkurse für Klavier unter der Leitung von Ana-Marija Markovina auf dem Weingut Rechstein in Piavon (Venetien) in Italien statt.

Das idyllisch gelegene Anwesen bietet viel Raum, Ruhe und eine große Zahl hochwertiger Instrumente für den Unterricht und zur Vor- und Nachbereitung. Neben dem intensiven Einzelunterricht und dem anregenden gedanklichen Austausch gibt es hier durch die landschaftliche Schönheit der Umgebung und die vorzügliche Küche des Gutes auch Gelegenheit zur Entspannung.

Die Meisterkurse Villa-Rechsteiner-anni-50in Piavon zeichnen sich in besonderer Weise durch die Gemeinschaft von Musikliebhabern, Studierenden und professionellen Pianisten aus. Ana-Marija Markovina geht auf die individuellen Vorstellungen und Konzepte der Teilnehmer ein. Markovinas eigene künstlerische Persönlichkeit wird in ihrer Lehrtätigkeit in besonderer Weise sichtbar; das überträgt sich auf ihre Schüler und ist in zahlreichen Meisterkursen auf der ganzen Welt unter Beweis gestellt worden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Gramophone rezensiert Elena Gaponenkos aktuelle CD als “herrausragend”

For her second recording, the Russian pianist and cellist Elena Gaponenko plays a virtuoso solo piano recital on disc 1 and a virtuoso solo cello recital on disc 2.

[…] Outstanding are Gaponenko’s take on the second of Medtner’s two Fairy Tales with its quasi-jazz/South American inflections, and Lyapunov’s lovely Chopinesque Nocturne (why don’t pianists play this more often?).

[…] It says something for Gaponenko’s [cello-] playing that I was completely absorbed – by the Sibelius (an early work I had never encountered before), the two movements of the Ligeti Sonata (the Capriccio is a real workout) and even by the much-recorded […] Kodály Sonata. As with her piano-playing, Gaponenko does not shy away from digging deep into the bass register of the instrument to vivid effect.

Jeremy Nicholas, Gramophone, April 2018

David Rahbee für „The American Prize“ nominiert

Unser Dirigent David Alexander Rahbee ist unter den Halbfinalisten beim renommierten „The American Prize“-Wettbewerb. Wir warten gespannt auf die noch ausstehende Verkündung der Gewinner. Mit dem University of Washington Symphony Orchestra ist David in der Kategorie „orchestral performance“ nominiert.
The American Prize würdigt besondere künstlerische Leistungen bei der Aufführung klassischer Musik in den USA.

Großer Erfolg beim Premierenpublikum – „Cavallerina Rusticana“ und „Pagliacci“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater

Opern-, Kinder und Extrachor brillieren mit lebendigem Spiel und faszinierender Klanggewalt. Damit kann auch das Orchester dienen, das unter der Leitung von Generalmusikdirektor Peter Sommerer die kraftvolle Musik des Verismo direkt und ungeschnörkelt aus dem Graben jagt, zugleich aber die zarten Momente filigran und transparent zur Geltung bringt. Ein klanglich reizvoller Einfall: Die beiden Harfen wurden an den Bühnenrändern einander gegenüber postiert. Mit dieser Premiere gelang dem Landestheater eine Produktion, die auch deutlich größeren Häusern Ehre machen würde.

Christoph Kalies, Flensburger Tageblatt, 22. Januar 2018

 

Flensburgs GMD Peter Sommerer meidet mit dramatisch forschem Ansatz jedwede Sentimentalitäten. Die SH-Sinfoniker finden nach und nach zu immer dichteren Klängen; mit zwei auf dem Proszenium sinnfällig herausgehobenen, weil klangfarblich wichtigen Harfen.

Christian Strehk, Kieler Nachrichten 21. Januar 2018

CD-Besprechung: Elena Gaponenko’s Astonishing Dual Talents

CD-Cover Gaponenko 'Opus 8'Das Doppelalbum Opus 8 unserer Künstlerin Elena Gaponenko, auf dem sie Werke – sowohl für Soloklavier als auch Solocello spielt, ist im November erschienen. Lynn René Bayley rezensiert für The Art Music Lounge:

[Gaponenko’s] performances of music by Lyadov, Medtner, Lyapunov and Scriabin on the keyboard goes beyond mere facility; this is the work of a mature artist, and one who digs into the keyboard like a tigress. She doesn’t coax the music out of her keyboard, she tears it out. […]

There always seems to be a restlessness just under the surface of [Scriabin’s] music that cries out for release, and Gaponenko releases that mood in her performances.

I admit to being surprised by Gaponenko’s cello CD […] I wasn’t prepared for her depth of sound. This is real old-fashioned cello playing of the sort that reminds one of such names as Starker or Rostropovich.

[…] Gaponenko plays with both facility and emotion. Unlike many of today’s cellists, her tone is solid as a rock from top to bottom — her high range, amazingly, has the same depth of tone as her lower — and one is scarcely aware of the bow hitting the strings. It almost sounds as if the cello is playing itself.

Lynn René Bayley, The Art Music Lounge, 06. Januar 2018

Neujahrskonzert – GMD Peter Sommerer sorgt als Conférencier und Orchesterleiter für Begeisterung

Itzehoe Eine sehr unterhaltsame Erkenntnis lieferte das Neujahrskonzert im ausverkauften Theater: Peter Sommerer, seines Zeichens Generalmusikdirektor des Landestheaters, ist nicht nur ein temperamentvoller Dirigent seines Orchesters, sondern auch ein begnadeter Conférencier. Unaufgeregt und mit scheinbarer Beiläufigkeit führte er durch das von ihm klug komponierte Programm. Unauffällig ergötzte er sich an den Publikums- reaktionen auf seine mit einer feinen Prise Ironie gewürzten Moderationen. Mit Charme und Nonchalance garnierte er seine dezenten Anspielungen. Geradezu norddeutsch unterkühlt zelebrierte der geborene Oberösterreicher einen Hauch von Schmäh. […]
Dieses Neujahrskonzert bediente alle Publikumserwartungen vom Dreivierteltakt bis zum Radetzky-Marsch. Peter Sommerer sorgte mit seinem farbenprächtigen Orchester, dem witzigen Programm und seiner gekonnten Conférence für den richtigen Pfiff.

Peter A. Kaminsky, Norddeutsche Rundschau, 05. Januar 2018