OUR HOUSE CONCERTS 2017/18 – at Villa Henn

SEMINAR OVERVIEW 2017/18


WHO WE ARE

The Institute for Education and Culture (IfBK) has two areas of focus. One area of specialization is comprehensive management of classical music artists and the other is developing continuing education concepts for people of all ages and professional backgrounds.

Our collaboration with the Institute for Psychology and Cognitive Science at the University of Bremen and our many years of practical experience in both areas form the basis for integrating psychology into our work.

The objective is to take an interdisciplinary approach in combining art, music, literature and science while keeping people and their personal development in the forefront.

News

Svetoslav Borisov dirigiert Premiere am Theater Magdeburg: „Eine Nacht in Venedig“

Manchmal merkt man erst, wenn man ein Stück lange nicht gesehen hat, wie gut es eigentlich ist, so ging es mir am Theater Magdeburg mit Johann Strauß‘ Sohn immergrüner „Nacht in Venedig“, die ich bestimmt seit einem Jahrzehnt nicht mehr auf einer Bühne erlebt hatte. […]

Schon bei der Ouvertüre merkt man die sorgfältige Arbeit von Svetoslav Borisov mit der Magdeburgischen Philharmonie, denn kein grobschlächtiger Dreiviertelkracher, sondern ausdifferentierte Ritardandi beleuchten die Schönheiten der Musik, eine austarierte Dynamik erfreuen das Ohr des Kenners.

Martin Freitag, Der Opernfreund, 12. Februar 2018

David Rahbee für „The American Prize“ nominiert

Unser Dirigent David Alexander Rahbee ist unter den Halbfinalisten beim renommierten „The American Prize“-Wettbewerb. Wir warten gespannt auf die noch ausstehende Verkündung der Gewinner. Mit dem University of Washington Symphony Orchestra ist David in der Kategorie „orchestral performance“ nominiert.
The American Prize würdigt besondere künstlerische Leistungen bei der Aufführung klassischer Musik in den USA.

Großer Erfolg beim Premierenpublikum – „Cavallerina Rusticana“ und „Pagliacci“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater

Opern-, Kinder und Extrachor brillieren mit lebendigem Spiel und faszinierender Klanggewalt. Damit kann auch das Orchester dienen, das unter der Leitung von Generalmusikdirektor Peter Sommerer die kraftvolle Musik des Verismo direkt und ungeschnörkelt aus dem Graben jagt, zugleich aber die zarten Momente filigran und transparent zur Geltung bringt. Ein klanglich reizvoller Einfall: Die beiden Harfen wurden an den Bühnenrändern einander gegenüber postiert. Mit dieser Premiere gelang dem Landestheater eine Produktion, die auch deutlich größeren Häusern Ehre machen würde.

Christoph Kalies, Flensburger Tageblatt, 22. Januar 2018

 

Flensburgs GMD Peter Sommerer meidet mit dramatisch forschem Ansatz jedwede Sentimentalitäten. Die SH-Sinfoniker finden nach und nach zu immer dichteren Klängen; mit zwei auf dem Proszenium sinnfällig herausgehobenen, weil klangfarblich wichtigen Harfen.

Christian Strehk, Kieler Nachrichten 21. Januar 2018

CD-Besprechung: Elena Gaponenko’s Astonishing Dual Talents

CD-Cover Gaponenko 'Opus 8'Das Doppelalbum Opus 8 unserer Künstlerin Elena Gaponenko, auf dem sie Werke – sowohl für Soloklavier als auch Solocello spielt, ist im November erschienen. Lynn René Bayley rezensiert für The Art Music Lounge:

[Gaponenko’s] performances of music by Lyadov, Medtner, Lyapunov and Scriabin on the keyboard goes beyond mere facility; this is the work of a mature artist, and one who digs into the keyboard like a tigress. She doesn’t coax the music out of her keyboard, she tears it out. […]

There always seems to be a restlessness just under the surface of [Scriabin’s] music that cries out for release, and Gaponenko releases that mood in her performances.

I admit to being surprised by Gaponenko’s cello CD […] I wasn’t prepared for her depth of sound. This is real old-fashioned cello playing of the sort that reminds one of such names as Starker or Rostropovich.

[…] Gaponenko plays with both facility and emotion. Unlike many of today’s cellists, her tone is solid as a rock from top to bottom — her high range, amazingly, has the same depth of tone as her lower — and one is scarcely aware of the bow hitting the strings. It almost sounds as if the cello is playing itself.

Lynn René Bayley, The Art Music Lounge, 06. Januar 2018

Neujahrskonzert – GMD Peter Sommerer sorgt als Conférencier und Orchesterleiter für Begeisterung

Itzehoe Eine sehr unterhaltsame Erkenntnis lieferte das Neujahrskonzert im ausverkauften Theater: Peter Sommerer, seines Zeichens Generalmusikdirektor des Landestheaters, ist nicht nur ein temperamentvoller Dirigent seines Orchesters, sondern auch ein begnadeter Conférencier. Unaufgeregt und mit scheinbarer Beiläufigkeit führte er durch das von ihm klug komponierte Programm. Unauffällig ergötzte er sich an den Publikums- reaktionen auf seine mit einer feinen Prise Ironie gewürzten Moderationen. Mit Charme und Nonchalance garnierte er seine dezenten Anspielungen. Geradezu norddeutsch unterkühlt zelebrierte der geborene Oberösterreicher einen Hauch von Schmäh. […]
Dieses Neujahrskonzert bediente alle Publikumserwartungen vom Dreivierteltakt bis zum Radetzky-Marsch. Peter Sommerer sorgte mit seinem farbenprächtigen Orchester, dem witzigen Programm und seiner gekonnten Conférence für den richtigen Pfiff.

Peter A. Kaminsky, Norddeutsche Rundschau, 05. Januar 2018

Ewa Strusińska ist die neue GMD des Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz-Zittau

Ewa Strusińska ist die neue Generalmusikdirektorin des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau. Die polnische Dirigentin tritt die Nachfolge von Andrea Sanguineti an und beginnt ihre Aktivitäten ab der Saison 2018/2019.

Zu ihrer Ernennung äußerte sich die Musikerin:
„Die Nachricht hat mich bewegt und beglückt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der Neuen Lausitzer Philharmonie und mit allen Künstlern des Gerhart-Hauptmann-Theaters. Ebenso freue ich mich auf unsere Begegnungen mit dem Publikum einer der schönsten Städte und schönsten Regionen Deutschlands – mitten in Europa. Ich möchte hier E.T.A. Hoffmann zitieren: ‚Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an’.“

Bis 2016 war Ewa Strusińska Chefdirigentin der Stettiner Philharmonie, davor war sie Assistentin des Dirigenten Sir Mark Elder beim Hallé Orchester Manchester und somit die erste weibliche Dirigentin eines britischen Orchesters.

Neuestes Album von Duo Concertante unter den 10 besten kanadischen Veröffentlichungen

Das Duo Concertante hat 2017 bereits zwei Alben veröffentlicht. Das neueste – Incarnation – wurde jetzt von CBC Music (dem Musikdienst des kanadischen öffentlichen Rundfunks) unter die besten zehn Veröffentlichungen klassischer Musik des Landes gewählt. Nancy Dahn und Timothy Steeves spielen fünf, speziell für sie geschriebene Werke kanadischer Komponisten.

„Vergessen Sie alle Vorurteile, die Sie über zeitgenössische klassische Musik haben, sie sei unzugänglich oder übermäßig komplex, und legen Sie Incarnation auf, das erstaunliche neue Album des Duo Concertante […] Ernsthaft, – es ist gut! Dahn und Steeves […] konzentrieren sich darauf, zum Wesen eines jeden Stückes vorzudringen, was ihnen unbedingt gelingt. Die Musik durchläuft eine beeindruckende Bandbreite an Texturen und emotionalen Zuständen.“

Robert Rowat, CBC Music

Vom Land des Lächelns zu Pli selon Pli – unsere Dirigentenliste erweitert sich

Wir freuen uns, zum Jahresende 2017 einen neuen Künstler in unserer Agentur zu begrüßen: Wolfgang Wengenroth gehört zu den selten gewordenen Dirigenten, die sich nach dem Klavier- und Dirigierstudium zunächst für eine klassische Opernlaufbahn entschieden hatten. Stationen als Korrepetitor, Assistent u.a. von Kirill Petrenko und Michael Boder und als Kapellmeister führten ihn an Häuser wie die Komische Oper Berlin, die Bayreuther Festspiele und die Theater in Hildesheim, Wiesbaden und Mannheim. Das reichte ihm bald nicht mehr aus, und Einladungen u.a. zum Gewandhausorchester Leipzig, den Bremer Philharmonikern, dem RSO Frankfurt und der Ruhrtriennale gaben ihm Gelegenheit, das sinfonische Repertoire des 19., 20. und 21. Jahrhunderts zu entdecken. Inzwischen ist er zuhause sowohl in Bizets Carmen, in Wagners Ring als auch in Boulez’ Pli selon Pli und dirigiert Opern und Konzerte in Deutschland, Argentinien, Dänemark, Österreich, Schweden und der Schweiz.

HERZLICH WILLKOMMEN!!

Svetoslav Borisov führt Magdeburgische Philharmonie in umjubelter Aida Premiere

In Koproduktion mit der Northern Ireland Opera erlebte Verdis große Prunkoper eine umjubelte Premiere. […] Musikalisch war der Abend dank der stringenten Leitung von Svetoslav Borisov ein voller Erfolg. Er gab den Musikern der Magdeburgischen Philharmonie ebenso Zeit und Raum zum ruhigen Ausspielen der teils schwelgerischen, teils zupackenden Verdischen Melodien wie auch den Protagonisten auf der Bühne. Das passte alles wunderbar zusammen.

Marion Eckels, Der Opernfreund, 22. Oktober 2017

 

[…] Vor allem im Zusammenspiel mit den Solisten gibt es eine sehr sensible Abstimmung. Das gilt übrigens auch für Svetoslav Borisov, 1. Kapellmeister am Theater Magdeburg, der als musikalischer Leiter den Taktstock schwingt und die Musiker der Magdeburgischen Philharmonie sowohl in den großen pathetischen Märschen mit Fanfarenklang, als auch in den ganz behutsam-leisen Tönen der Arien und Duette höchst einfühlsam führt.

Verdis „Aida“ am Magdeburger Opernhaus kann sich in der sängerischen Qualität wie in der modernen Inszenierung national und international mit vielen Häusern messen. Diese „Aida“, übrigens eine Koproduktion mit der Northern Irland Opera, erfüllt höchste künstlerische Ansprüche.

Rolf-Dietmar Schmidt, Volksstimme, 23. Oktober 2017

 

CD-Besprechung: Ein Romantiker zum Entdecktwerden!

Markovi. Urspr. 2017 cover (front)Wir freuen uns über eine weitere schöne Rezension von Ana-Marija Markovinas neuester CD-Box „Complete Piano Works“ von Anton Urspruch, am 25.10.2017 bei hr2 kultur:

Ein Romantiker zum Entdecktwerden!

Diese meisterhafte Klaviermusik der Romantik stammt nicht von Brahms, Mendelssohn oder Schumann, sondern von Anton Urspruch. Nie gehört? Einer seiner Lehrer war kein Geringerer als Franz Liszt! Liszt förderte und schätze den jungen Urspruch sehr. Nicht nur als Pianisten, sondern vor allem als Komponist. Neben zwei Opern schrieb Urspruch zahlreiche Lieder, Kammermusik und zahlrei- che Werke für Klavier. Die erste Gesamtaufnahme seiner Klaviermusik – fast drei Stunden Musik – ist jetzt erschienen mit der Pianistin Ana-Marija Markovina.

Wie das klingt? Hochromantisch, virtuos und  raffiniert gesetzt. Typisch für diese Stücke ein stetiges Auf und Ab in der Musik,. Echte Perlen, die sicherlich nicht nur was zum Hören sind sondern vielleicht auch für passionierte Klavierspieler zum Selberspielen. Die Auswahl ist groß, denn zum Werkverzeichnis von Anton Urspruch gehören viele  kurze  Stücke wie Fantasien und Tänze.

Fazit: Eine echte Entdeckung. Romantische Klänge, die für viele Musikliebhaber bisher unbekannt sind. Schade, denn gerade das Werkverzeichnis  der Klaviermusik von Anton Urspruch bietet vor allem kurze Stücke mit ganz  unterschiedlichen Charakteren. Die präsentiert Pianistin Ana-Marija Markovina Stück für Stück ganz prägnant, mit viel Phantasie für diese romantischen Klänge. Ein Hörerlebnis!

Susanne Pütz, hr2-kultur, Klassikzeit, 25. Oktober.2017