OUR HOUSE CONCERTS 2017/18 – at Villa Henn

SEMINAR OVERVIEW 2017/18


WHO WE ARE

The Institute for Education and Culture (IfBK) has two areas of focus. One area of specialization is comprehensive management of classical music artists and the other is developing continuing education concepts for people of all ages and professional backgrounds.

Our collaboration with the Institute for Psychology and Cognitive Science at the University of Bremen and our many years of practical experience in both areas form the basis for integrating psychology into our work.

The objective is to take an interdisciplinary approach in combining art, music, literature and science while keeping people and their personal development in the forefront.

News

Neuestes Album von Duo Concertante unter den 10 besten kanadischen Veröffentlichungen

Das Duo Concertante hat 2017 bereits zwei Alben veröffentlicht. Das neueste – Incarnation – wurde jetzt von CBC Music (dem Musikdienst des kanadischen öffentlichen Rundfunks) unter die besten zehn Veröffentlichungen klassischer Musik des Landes gewählt. Nancy Dahn und Timothy Steeves spielen fünf, speziell für sie geschriebene Werke kanadischer Komponisten.

„Vergessen Sie alle Vorurteile, die Sie über zeitgenössische klassische Musik haben, sie sei unzugänglich oder übermäßig komplex, und legen Sie Incarnation auf, das erstaunliche neue Album des Duo Concertante […] Ernsthaft, – es ist gut! Dahn und Steeves […] konzentrieren sich darauf, zum Wesen eines jeden Stückes vorzudringen, was ihnen unbedingt gelingt. Die Musik durchläuft eine beeindruckende Bandbreite an Texturen und emotionalen Zuständen.“

Robert Rowat, CBC Music

Vom Land des Lächelns zu Pli selon Pli – unsere Dirigentenliste erweitert sich

Wir freuen uns, zum Jahresende 2017 einen neuen Künstler in unserer Agentur zu begrüßen: Wolfgang Wengenroth gehört zu den selten gewordenen Dirigenten, die sich nach dem Klavier- und Dirigierstudium zunächst für eine klassische Opernlaufbahn entschieden hatten. Stationen als Korrepetitor, Assistent u.a. von Kirill Petrenko und Michael Boder und als Kapellmeister führten ihn an Häuser wie die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, die Bayreuther Festspiele und die Theater in Hildesheim, Wiesbaden und Mannheim. Das reichte ihm bald nicht mehr aus, und Einladungen u.a. zum Gewandhausorchester Leipzig, den Bremer Philharmonikern, dem RSO Frankfurt und der Ruhrtriennale gaben ihm Gelegenheit, das sinfonische Repertoire des 19., 20. und 21. Jahrhunderts zu entdecken. Inzwischen ist er zuhause sowohl in Bizets Carmen, in Wagners Ring als auch in Boulez’ Pli selon Pli und dirigiert Opern und Konzerte in Deutschland, Argentinien, Dänemark, Österreich, Schweden und der Schweiz.

HERZLICH WILLKOMMEN!!

Svetoslav Borisov führt Magdeburgische Philharmonie in umjubelter Aida Premiere

In Koproduktion mit der Northern Ireland Opera erlebte Verdis große Prunkoper eine umjubelte Premiere. […] Musikalisch war der Abend dank der stringenten Leitung von Svetoslav Borisov ein voller Erfolg. Er gab den Musikern der Magdeburgischen Philharmonie ebenso Zeit und Raum zum ruhigen Ausspielen der teils schwelgerischen, teils zupackenden Verdischen Melodien wie auch den Protagonisten auf der Bühne. Das passte alles wunderbar zusammen.

Marion Eckels, Der Opernfreund, 22.Oktober 2017

 

[…] Vor allem im Zusammenspiel mit den Solisten gibt es eine sehr sensible Abstimmung. Das gilt übrigens auch für Svetoslav Borisov, 1. Kapellmeister am Theater Magdeburg, der als musikalischer Leiter den Taktstock schwingt und die Musiker der Magdeburgischen Philharmonie sowohl in den großen pathetischen Märschen mit Fanfarenklang, als auch in den ganz behutsam-leisen Tönen der Arien und Duette höchst einfühlsam führt.

Verdis „Aida“ am Magdeburger Opernhaus kann sich in der sängerischen Qualität wie in der modernen Inszenierung national und international mit vielen Häusern messen. Diese „Aida“, übrigens eine Koproduktion mit der Northern Irland Opera, erfüllt höchste künstlerische Ansprüche.

Rolf-Dietmar Schmidt, Volksstimme, 23.Oktober 2017

 

CD-Besprechung: Ein Romantiker zum Entdecktwerden!

Wir freuen uns über eine weitere schöne Rezension von Ana-Marija Markovinas neuester CD-Box „Complete Piano Works“ von Anton Urspruch, am 25.10.2017 bei hr2 kultur:

Ein Romantiker zum Entdecktwerden!

Diese meisterhafte Klaviermusik der Romantik stammt nicht von Brahms, Mendelssohn oder Schumann, sondern von Anton Urspruch. Nie gehört? Einer seiner Lehrer war kein Geringerer als Franz Liszt! Liszt förderte und schätze den jungen Urspruch sehr. Nicht nur als Pianisten, sondern vor allem als Komponist. Neben zwei Opern schrieb Urspruch zahlreiche Lieder, Kammermusik und zahlreiche Werke für Klavier. Die erste Gesamtaufnahme seiner Klaviermusik – fast drei Stunden Musik – ist jetzt erschienen mit der Pianistin Ana-Marija Markovina.

Wie das klingt? Hochromantisch, virtuos und  raffiniert gesetzt. Typisch für diese Stücke ein stetiges Auf und Ab in der Musik,. Echte Perlen, die sicherlich nicht nur was zum Hören sind sondern vielleicht auch für passionierte Klavierspieler zum Selberspielen. Die Auswahl ist groß, denn zum Werkverzeichnis von Anton Urspruch gehören viele  kurze  Stücke wie Fantasien und Tänze.

Fazit: Eine echte Entdeckung. Romantische Klänge, die für viele Musikliebhaber bisher unbekannt sind. Schade, denn gerade das Werkverzeichnis  der Klaviermusik von Anton Urspruch bietet vor allem kurze Stücke mit ganz  unterschiedlichen Charakteren. Die präsentiert Pianistin Ana-Marija Markovina Stück für Stück ganz prägnant, mit viel Phantasie für diese romantischen Klänge. Ein Hörerlebnis!

Susanne Pütz, hr2-kultur, Klassikzeit, 25.Oktober.2017

 

Spätromantische Entdeckung

Die Pianistin Ana-Marija Markovina entdeckt auf ihrem aktuellen Solowerk einen bemerkenswerten Komponisten neu.
[Anton Urspruch] war Freund und Lieblingsschüler Franz Liszts. Später genoss der Komponist und Lehrer aus Frankfurt internationalen Ruf. […] Das Schicksal, bald nach seinem Tod vergessen zu sein, teilt der Spätromantiker […] mit vielen Künstlern […].
Ana-Marija Markovina stemmt sich dagegen, hat […] auf gleich drei Scheiben das gesamte Klavierwerk eingespielt. Das weist Anton Urspruch als einen melodisch orientierten, gleichermaßen sperrigen, komplex denkenden, nach Authentizität suchenden Komponisten aus. […]
Behutsam, kundig und mit dienender Leidenschaft taucht die kroatische Pianistin ein in die hochvirtuose, technisch mitunter kaum zu bewältigende Musik. Ihr Spiel beweist tiefes Gefühl, ohne in Gefühlsduselei abzugleiten. Es widmet sich kleinsten Details und drängt zugleich nach der großen Mitteilung. Es erkundet ein Seelenleben, dass den Zeitgeist spiegelt und voller Unruhe, Brüche und Wiedersprüche steckt. […]

Karsten Blüthgen, Freie Presse, 29.September 2017

Ana-Marija Markovina bringt die Stille und den Sturm

Die Weltklasse-Pianistin Ana-Marija Markovina aus Köln gastierte im Altensteiger Bürgersaal. […] Als tiefgründige und forschende Interpretin ging Markovina die repräsentativen Werke aus drei Epochen auf ihre besondere Weise an, indem sie Hintergründe der stilistisch unterschiedlichen Musikstile und Charaktermerkmale der Komponisten aus dem historisch-psychologischen Blickwinkel beleuchtete. Den gemeinsamen Nenner der Interpretationslinie bildeten die profunden Kenntnisse der Musikliteraturgeschichte, Vorstellungskraft sowie virtuose Klaviertechnik, authentische Emotionalität und kontrastreiche, in ihrer Vielfalt geradezu kühne Dynamik. […] Mit beinahe grenzenloser Hingabe, fast schlafwandlerisch und doch expressiv, wechselte Markovina die Spannungsintensität, von inniger Zärtlichkeit bis zu stürmischen Leidenschaftsausbrüchen im schier hemmungslosen Fortissimo.
Die Publikumsresonanz spiegelte sich im ausgiebigen Applaus, da die Zuhörer keinen spannungsfreien Moment erlebten. […]

In der Klaviersonate F-Dur Nr. 12 von Wolfgang Amadeus Mozart porträtierte Markovina den Komponisten als einen genialen, jedoch ungeduldigen, schnelllebigen und launenhaften Zeitgenossen. Mitten in liebliche Kantilene oder als Kontrast zum sanften Thema (1. Satz) vermochte sie vielsagende Akzente einzusetzen, andererseits unterbrachen Momente der fast philosophischen Nachdenklichkeit die virtuosen Kaskaden des finalen Satzes.

[…] Mehrmals unter stehendem Applaus auf die Bühne zurückgerufen, […] krönte sie ihren beeindruckenden Konzertabend mit der virtuosen Konzertetüde f-Moll „La leggierezza“ von Franz Liszt.

Maria Kosowska-Németh, Schwarzwälder Bote, 10.Oktober 2017

Peter Sommerer und Ania Vegry brillieren mit Mahler und Mozart

[…] beim ersten Saisonkonzert des Schleswig-Holsteinischen Landesorchesters [stand] zwar kein Werk Haydns auf dem Programm, aber sein Geist schwang doch irgendwie mit. Dafür sorgten auch die Musiker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Peter Sommerer in Flensburgs Deutschem Haus mit einer schwungvoll-lichten Spielweise in Mozarts Sinfonie.
[…] Bei Mahler geht’s bunt weiter [4. Sinfonie in G-Dur]. Mit Narrenschellen und munteren Melodien. Rhythmisch allerdings zeigt sich das Ganze schon etwas vertrackt – was vom Orchester lustvoll ausgespielt wird. […] Zum Schluss die volksliedhafte Vertonung des „Himmlischen Lebens“ aus der romantischen Gedichtsammlung „Des Knaben Wunderhorn“, eingeleitet von den Schellenkränzen des ersten Satzes, und von Ania Vegry mit der großen Spannweite ihres reifen, auch in den Tiefen samtig schönen Soprans vorgetragen. Alle Doppelbödigkeit scheint vergessen: Als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst…

Christoph Kalies, Flensburger Tageblatt, 30.September 2017

Ana-Marjia Markovinas Einspielung der Klavierwerke Anton Urspruchs sind auf CD erschienen

Tönender Damast. […] Die Pianistin Ana-Marija Markovina schwebt und schwelgt im klanglichen Raffinement von Urspruchs melodischen Reizen: Sie haucht in den Cinq Marceaux über die Tastatur und zeigt damit Urspruchs heimliche Neigung für Chopin. Die Fünf Fantasie­stücke weisen den Komponisten als Klangromantiker aus, der sich in Schönheitstrunkenheit nach der Veredelung des musikalischen Gedankens verzehrt. Ana-Marija Markovina zeigt das mit einem eindrucksvollen Gestaltungswillen. Und in Urspruchs Miniaturen der Deutschen Tänze legt sie die betörend süße Sehnsucht nach der verlorenen Einfachheit. Ein empathisches Credo für den fast Vergessenen.

Roland H. Dippel, Crescendo, 12.September 2017

Am 10. September eröffneten María Cecilia Muñoz und Julia Wacker die Jülicher Schlosskonzerte

Durch das instrumentale Zusammenwirken von Soloflöte und Harfe entstand ein zauberhaftes Klangbild, das die virtuosen Fähigkeiten beider Musikerinnen ständig herausforderte.

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Foto: Dr. Rudolf Weitz

Mit minutiöser Exaktheit und sensiblem Zusammenspiel entstand eine musikalische Einheit, die feinste klangliche Nuancen und eine bezaubernde Leichtigkeit des Vortages erzielte. Ruhige, lange Atembögen der Flötistin, wirkungsvolle Glissandi der Harfenistin und feine Differenzierungen beider Musikerinnen schufen einen Vortrag von unglaublicher Zartheit.

Hilde Viehöfer-Emde, Aachener Zeitung, .

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Ana-Marija Markovina zu Gast im Berliner Reichstag

Unserer Pianistin Ana-Marija Markovina wird die große Ehre zu Teil ein exklusives Konzert im Berliner Reichstag geben zu dürfen. Auf Einladung des Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert (CDU) wird sie am 08. Oktober 2017 ein Kammerkonzert vor ausgewähltem Publikum bei der exklusiven Reihe „Kammermusik unter der Reichskuppel“ zusammen mit Mitgliedern des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin, DSO geben. Neben Robert Schumanns „Klavierquintett“ wird Frau Markovina die neue Komposition des Bochumer Komponisten Stefan Heucke „Variationen mit Haydn“ op. 85 uraufführen.

Diese besondere Veranstaltung wird natürlich auch von den Medien mitbegleitet, sodass die Veranstalung auch vom Deutschlandfunk aufgezeichnet wird. Sobald es nähere Informationen bezüglich der Ausstrahlung gibt, werden wir Sie hier natürlich sofort informieren.