The Institute for Education and Culture (IfBK) has two areas of focus. One area of specialization is comprehensive management of classical music artists and the other is developing continuing education concepts for people of all ages and professional backgrounds.

Our collaboration with the Institute for Psychology and Cognitive Science at the University of Bremen and our many years of practical experience in both areas form the basis for integrating psychology into our work.

The objective is to take an interdisciplinary approach in combining art, music, literature and science while keeping people and their personal development in the forefront.

Dates of our house concerts 2016/17

News

Spätromantische Entdeckung

Die Pianistin Ana-Marija Markovina entdeckt auf ihrem aktuellen Solowerk einen bemerkenswerten Komponisten neu.
[Anton Urspruch] war Freund und Lieblingsschüler Franz Liszts. Später genoss der Komponist und Lehrer aus Frankfurt internationalen Ruf. […] Das Schicksal, bald nach seinem Tod vergessen zu sein, teilt der Spätromantiker […] mit vielen Künstlern […].
Ana-Marija Markovina stemmt sich dagegen, hat […] auf gleich drei Scheiben das gesamte Klavierwerk eingespielt. Das weist Anton Urspruch als einen melodisch orientierten, gleichermaßen sperrigen, komplex denkenden, nach Authentizität suchenden Komponisten aus. […]
Behutsam, kundig und mit dienender Leidenschaft taucht die kroatische Pianistin ein in die hochvirtuose, technisch mitunter kaum zu bewältigende Musik. Ihr Spiel beweist tiefes Gefühl, ohne in Gefühlsduselei abzugleiten. Es widmet sich kleinsten Details und drängt zugleich nach der großen Mitteilung. Es erkundet ein Seelenleben, dass den Zeitgeist spiegelt und voller Unruhe, Brüche und Wiedersprüche steckt. […]

Von Karsten Blüthgen, Freie Presse, 29.09.2017

Ana-Marija Markovina bringt die Stille und den Sturm

Die Weltklasse-Pianistin Ana-Marija Markovina aus Köln gastierte im Altensteiger Bürgersaal. […] Als tiefgründige und forschende Interpretin ging Markovina die repräsentativen Werke aus drei Epochen auf ihre besondere Weise an, indem sie Hintergründe der stilistisch unterschiedlichen Musikstile und Charaktermerkmale der Komponisten aus dem historisch-psychologischen Blickwinkel beleuchtete. Den gemeinsamen Nenner der Interpretationslinie bildeten die profunden Kenntnisse der Musikliteraturgeschichte, Vorstellungskraft sowie virtuose Klaviertechnik, authentische Emotionalität und kontrastreiche, in ihrer Vielfalt geradezu kühne Dynamik. […] Mit beinahe grenzenloser Hingabe, fast schlafwandlerisch und doch expressiv, wechselte Markovina die Spannungsintensität, von inniger Zärtlichkeit bis zu stürmischen Leidenschaftsausbrüchen im schier hemmungslosen Fortissimo.
Die Publikumsresonanz spiegelte sich im ausgiebigen Applaus, da die Zuhörer keinen spannungsfreien Moment erlebten. […]

In der Klaviersonate F-Dur Nr. 12 von Wolfgang Amadeus Mozart porträtierte Markovina den Komponisten als einen genialen, jedoch ungeduldigen, schnelllebigen und launenhaften Zeitgenossen. Mitten in liebliche Kantilene oder als Kontrast zum sanften Thema (1. Satz) vermochte sie vielsagende Akzente einzusetzen, andererseits unterbrachen Momente der fast philosophischen Nachdenklichkeit die virtuosen Kaskaden des finalen Satzes.

[…] Mehrmals unter stehendem Applaus auf die Bühne zurückgerufen, […] krönte sie ihren beeindruckenden Konzertabend mit der virtuosen Konzertetüde f-Moll „La leggierezza“ von Franz Liszt.

Von Maria Kosowska-Németh, Schwarzwälder Bote, 10.10.2017

Peter Sommerer und Ania Vegry brillieren mit Mahler und Mozart

[…] beim ersten Saisonkonzert des Schleswig-Holsteinischen Landesorchesters [stand] zwar kein Werk Haydns auf dem Programm, aber sein Geist schwang doch irgendwie mit. Dafür sorgten auch die Musiker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Peter Sommerer in Flensburgs Deutschem Haus mit einer schwungvoll-lichten Spielweise in Mozarts Sinfonie.
[…] Bei Mahler geht’s bunt weiter [4. Sinfonie in G-Dur]. Mit Narrenschellen und munteren Melodien. Rhythmisch allerdings zeigt sich das Ganze schon etwas vertrackt – was vom Orchester lustvoll ausgespielt wird. […] Zum Schluss die volksliedhafte Vertonung des „Himmlischen Lebens“ aus der romantischen Gedichtsammlung „Des Knaben Wunderhorn“, eingeleitet von den Schellenkränzen des ersten Satzes, und von Ania Vegry mit der großen Spannweite ihres reifen, auch in den Tiefen samtig schönen Soprans vorgetragen. Alle Doppelbödigkeit scheint vergessen: Als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst…

Christoph Kalies, Flensburger Tageblatt, 30. September 2017

Ana-Marjia Markovinas Einspielung der Klavierwerke Anton Urspruchs sind auf CD erschienen

Tönender Damast. […] Die Pianistin Ana-Marija Markovina schwebt und schwelgt im klanglichen Raffinement von Urspruchs melodischen Reizen: Sie haucht in den Cinq Marceaux über die Tastatur und zeigt damit Urspruchs heimliche Neigung für Chopin. Die Fünf Fantasie­stücke weisen den Komponisten als Klangromantiker aus, der sich in Schönheitstrunkenheit nach der Veredelung des musikalischen Gedankens verzehrt. Ana-Marija Markovina zeigt das mit einem eindrucksvollen Gestaltungswillen. Und in Urspruchs Miniaturen der Deutschen Tänze legt sie die betörend süße Sehnsucht nach der verlorenen Einfachheit. Ein empathisches Credo für den fast Vergessenen.

Roland H. Dippel, 12.September 2017, Crescendo

Am 10. September eröffneten María Cecilia Muñoz und Julia Wacker die Jülicher Schlosskonzerte

Durch das instrumentale Zusammenwirken von Soloflöte und Harfe entstand ein zauberhaftes Klangbild, das die virtuosen Fähigkeiten beider Musikerinnen ständig herausforderte.

20170913_135737

Foto: Dr. Rudolf Weitz

Mit minutiöser Exaktheit und sensiblem Zusammenspiel entstand eine musikalische Einheit, die feinste klangliche Nuancen und eine bezaubernde Leichtigkeit des Vortages erzielte. Ruhige, lange Atembögen der Flötistin, wirkungsvolle Glissandi der Harfenistin und feine Differenzierungen beider Musikerinnen schufen einen Vortrag von unglaublicher Zartheit.

Von Hilde Viehöfer-Emde, Aachener Zeitung, .

Lesen Sie den gesamten Artikel hier.

Hauskonzertsaison 2017/2018

Die neue Saison 2017/18 steht vor der Tür, wieder mit spannenden neuen Hauskonzerten und Seminarprogrammen. Einige letzte Details sind noch in der Bearbeitung, aber sehr gerne möchten wir Ihnen heute schon unser erstes Hauskonzert ankündigen:

Freitag, 22. September 2017, 19:00 Uhr
María Cecilia Muñoz (Flöte) & Julia Wacker (Harfe)
Programm: Idylle – für Flöte und Harfe (mit Werken von Komponisten wie u.a. Ástor Piazzolla und Isaac Albéniz)

Ana-Marija Markovina zu Gast im Berliner Reichstag

Unserer Pianistin Ana-Marija Markovina wird die große Ehre zu Teil ein exklusives Konzert im Berliner Reichstag geben zu dürfen. Auf Einladung des Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert (CDU) wird sie am 08. Oktober 2017 ein Kammerkonzert vor ausgewähltem Publikum bei der exklusiven Reihe „Kammermusik unter der Reichskuppel“ zusammen mit Mitgliedern des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin, DSO geben. Neben Robert Schumanns „Klavierquintett“ wird Frau Markovina die neue Komposition des Bochumer Komponisten Stefan Heucke „Variationen mit Haydn“ op. 85 uraufführen.

Diese besondere Veranstaltung wird natürlich auch von den Medien mitbegleitet, sodass die Veranstalung auch vom Deutschlandfunk aufgezeichnet wird. Sobald es nähere Informationen bezüglich der Ausstrahlung gibt, werden wir Sie hier natürlich sofort informieren.

Neue Videos auf unserem Youtube-Channel

Wir haben unseren Youtube-Channel wieder aktualisiert und freuen uns, Ihnen den Dirigenten Dietrich Schöller-Manno und sein Orchester arcademia sinfonica mit Werken von Ludwig van Beethoven vorzustellen.

Am besten direkt mal reinschauen. Den Link zu unserem Youtube-Channel finden Sie hier!

Aktuelles Interview vom KURIER mit Svetoslav Borisov

Passend zu unserem letzten Beitrag, hier nun auch ein ganz aktuelles Interview mit unserem Dirigenten Svetoslav Borisov im „Kurier“ vom 08.06.2017 (Graz, AT)FullSizeRender

Jubiläum für Borisov und CON FUOCO in Graz

Am Wochenende feierte das Kammerorchester CON FUOCO sein 10-jähriges Bestehen unter der Leitung von unserem Dirigenten Svetoslav Borisov. Das im bekannten Rittersaal des Grazer Landhauses stattfindende Jubiläumskonzert war dem Anlass entsprechend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Auch hier bewies Svetoslav Borisov wieder einmal mehr, dass er einer der vielseitigsten und besten Dirigenten seiner Generation ist. Auch die Grazer „Kleine Zeitung“ wusste das Konzert entsprechend zu würdigen.

 

Präzis und elegant in der Gestik, rhythmisch, detailgenau und umsichtig – so die überzeugende musikalische Leistung. In den paar Jahren seiner professionellen Laufbahn fuhr Borisov bereits manchen nicht so ins Schema passenden Erfolg ein. Nun war’s einer mehr.

Walter Neumann, Kleine Zeitung, Graz 12.06.2017