Leichtigkeit und Prägnanz – Markovina als Solistin beim 4. Philharmonischen Konzert der Neuen Lausitzer Philharmonie

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Facettenreicher fiel der Solokonzertteil aus. Ana-Marija Markovina trat am Eröffnungsabend als glühende, leidenschaftliche Interpretin auf. Chopins „Grande polonaise brillante“ balancierte sie trittsicher zwischen Leichtigkeit und Prägnanz, ließ das Werk in der Ästhetik seines Entstehungskontextes aufgehen. […]
Markovinas Herz ging auf bei Werken, auf denen Schatten liegen. Hier warb sie für das Klavierkonzert a-Moll von Robert Schumanns Gattin Clara. Gebettet zwischen virtuos rauschende Sätze liegt eine Romanze für Violoncello und Klavier. In Görlitz wurde sie hinreißend musiziert und mit einer anrührenden Geste abgerundet.

Karsten Blüthgen, Sächsische Zeitung, Februar 2019