Neue Seminare „Psychologie im Alltag“ 2017/2018

 

24. Februar 2018: Zwischen Festhalten und Verändern – Loslassen lernen

Veränderungen gehören zu unserer alltäglichen Lebenserfahrung. Wir haben gelernt, damit umzugehen, sie geschehen zu lassen oder sie zu beeinflussen. Sie erreichen meistens nicht unsere tieferen Persönlichkeitsschichten.

Was passiert aber, wenn uns Menschen oder Dinge und Situationen begegnen, die uns nicht gleichgültig lassen? Wir treffen auf faszinierende Persönlichkeiten. Wir sind in Beziehungen und Lebensumständen, die uns tief erfüllen: wir wollen, dass es so bleibt. Jede Veränderung wäre eine Störung oder Zerstörung.

Ist Veränderung eine „Gefahr“? Wenn es so wäre, wäre Leben überhaupt nicht möglich. In unserer eigenen Biographie erfahren wir, dass wir erst durch Veränderung das geworden sind, was wir sind. Entwicklung ist Veränderung. Überall da, wo der ganze Lebenslauf von der Kindheit bis ins hohe Alter Thema ist, wird den Veränderungen große Aufmerksamkeit geschenkt. Das Loslassen in den verschiedensten Lebensdimensionen hat eine hohe (ethische) Wertschätzung. Es ist mit dem Begriff innerer Freiheit verbunden. Nicht-Abhängigkeit von den alltäglichen großen und kleinen, schönen und unschönen Begebenheiten ist hierbei ein Merkmal. Das hat nichts mit seelischer Erstarrung und Abwehr zu tun, sondern ist ihr Gegenteil. Dieses „Können“ ist eine Fähigkeit, die wie alle Fähigkeiten geübt und erlernt werden müssen. Welche Wege es dahin gibt, wollen wir am 24. Februar besprechen.

 

10. März 2018: Sich selbst aus dem Sumpf ziehen – Umgang mit Traurigkeit und Schwermut

Traurigkeit und Schwermut gehören zu unser aller Lebens- und Alltagserfahrung. Man soll nicht wünschen, dass sie uns nicht behelligen. Wir stehen ihnen oft ratlos oder sogar verzweifelt gegenüber: aber es gibt Auswege, auch bevor man fremde Hilfe aufsucht. Der Umgang mit sich selbst, der Umgang mit den dunklen Gemütszuständen kann gelernt werden. Wie das möglich ist, ist Thema unserer Diskussion.

 

07. April 2018: Zwischen Anpassung und Widerstand – vom Umgang mit schwierigen Menschen

Natürlich wäre es schön, wenn wir jedem Menschen, auf den wir treffen, mit Achtsamkeit, Respekt und Freundlichkeit begegnen könnten. Und auch von ihnen so behandelt würden, wie wir es gerne hätten. Manche Menschen machen es uns aber sehr schwer. Wenn wir Glück haben, können wir ihnen aus dem Wege gehen – was aber tun, wenn das nicht möglich ist? Engere oder fernere Familienmitglieder, Kollegen und Vorgesetzte im beruflichen Umfeld, „Störenfriede“ oder „Stänkerer“ in der Sport- oder Kegelgruppe – wie können wir solchen Menschen begegnen und dabei unsere Ruhe und Gelassenheit bewahren?

 

Wo: Villa Henn

Gocher Str. 19

50733 Köln

Anmeldung: villa.henn@ifbk.com

Dauer: 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Kosten: 119,- € (inkl. Mwst.) inkl. Getränke und einem kleinen Mittagsimbiss

(Studenten: 50% Ermäßigung)

Maximale Teilnehmerzahl: 8 Personen

 

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