Im Bereich Bildung und Weiterbildung bieten wir Vortragsreihen und Seminare für Firmen, Kulturinstitutionen und Privatleute an. Sie werden gehalten von Prof. Dr. Helmut Reuter.

Termine 2017/18 – DIE GENAUEN TERMINE WERDEN IN KÜRZE BEKANNT GEGEBEN!

Seminare:

Psychologie im Berufsleben

Konflikte und Schwierigkeiten in den Planungen des Berufs- und Karrierelebens entstehen oft durch verengte Wahrnehmungen und Normvorstellungen. Neue Perspektiven und Strategien des Umdenkens werden vermittelt und trainiert.

Psychologie im Alltag

Wir behandeln in den Seminaren die Problem- und Aufgabenfelder des Alltags, in dem wir neue Perspektiven auf eingefahrende und gewohnte Strukturen vermitteln.

 

 

Helmut Reuter (*09.08.1HelmutReuter_frontal_Kulturambulanz_Bahlo946 in Köln) ist Professor em. der Psychologie an der Universität Bremen, Schwerpunkt in den Fächern Allgemeine Psychologie, Kunst-, Kultur- und Musikpsychologie, Wirtschaftspsychologie, Sozialpsychologie und Rechtspsychologie. Außerdem ist er Gründer und Geschäftsführer des Instituts für Bildung und Kultur (IfBK) GmbH in Köln. Im Sommersemester 2013 folgte die Berufung auf die Bischof-Klaus-Hemmerle-Professur an der RWTH Aachen. Gegenwärtig lehrt er dort im Studienmodul Psychologie und Religion (Lehrstuhl Systematische Theologie, Universitätsprofessor Dr. Ulrich Lüke).

 

 

 

Biographie


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Nach dem humanistischen Abitur 1966 in Köln studierte Helmut Reuter an der Ruhr -Universität Bochum Psychologie, Kunstgeschichte und Philosophie. Diese Studien setzte er im Wintersemester 1966/67 an der Uni Münster fort, wobei das Fach Psychiatrie in Vorlesungen und Seminaren dazu kam. Nach dem Diplom mit einer Arbeit über pharmakologische Wirkungen auf das Unbewusste in der Kunstwahrnehmung und der Promotion mit einer Arbeit über Emil Nolde, übernahm er Lehraufträge an den Universitäten Münster und Bremen.

1982/83 psychotherapeutische und psychiatrische Arbeit am Landeskrankenhaus Gütersloh (Universitätsprofessor Dr. Dr. Klaus Dörner). Habilitation 1988 mit einer Arbeit über Klaus Mann. Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Projekt zur Arbeitssicherheit (Leitung Universitätsprofessor Dr. Theo Wehner, ETH Zürich), weitere Lehre und Forschungen als Privatdozent an der Universität Bremen. 1995 zum Außerplanmäßigen Professor ernannt. 2004 Professor am Institut für Psychologie und Kognitionsforschung (Leiterin Universitätsprofessorin Dr. Canan Basar-Eroglu). Bis zum Sommersemester 2012 psychologische Forschung und Lehre im Studiengang Psychologie, insbesondere in den Fächern Allgemeine Psychologie, Kunst-, Kultur- und Musikpsychologie, Sozialpsychologie und Rechtspsychologie. Beteiligung an der Einrichtung des Bachelorstudiengangs Psychologie. Sommersemester 2013 Ruf auf die Bischof-Klaus-Hemmerle-Professur an der RWTH Aachen. Anschließend Wahrnehmung des neu eingerichteten Studienmoduls „Religion und Psychologie“ am Lehrstuhl für systematische Theologie (Universitätsprofessor Dr. Ulrich Lüke) an der RWTH Aachen.

Geschäftsführer des Instituts für Bildung und Kultur (IfBK) GmbH Köln. In diesem Rahmen hält er Vorträge und gibt verschiedenartige Seminare zu psychologischen Themen der Wirtschaft, des Alltags, der Musik, der Kunst, der Literatur und der Philosophie. Ziel dieser Arbeit ist, die Persönlichkeit in ihrer Identität, Kompetenz und ihrem Bildungsniveau für das Berufs- und Alltagsleben zu fördern. Im September 2014 erschien sein Buch „Geschichte der Psychologie“ im Hogrefe Verlag. Zahlreiche Publikationen und Vorträge im Gebiet der Alltags- und philosophischen Psychologie, gemeinsame Projekte mit seiner Frau, der Pianistin Ana-Marija Markovina, in den Bereichen der Musikinterpretation und -psychologie. Gegenwärtig Fortsetzung seiner künstlerischen Arbeit im Bereich der Grafik, Illustration und Portraits. Hauptinteresse gilt allen Fragen, die mit der Entwicklung der Psychologie als Erkenntnisinstrument für das Erleben, Verhalten und die kulturelle Identität der Individuen zu tun haben.

 

Weitere Vorträge und Seminare

Musik und Psychologie

Es gibt in Konzertveranstaltungen seit einigen Jahren verschiedene Versuche, Wort und Musik zu verbinden. Dies kann auf der Ebene der Lyrik geschehen, womit die Absicht verfolgt wird, Erlebnisintensivierungen durch die Wechselwirkung der Kunstgattungen zu erzielen. Oder der Wortbeitrag soll das Verständnis des musikalischen Werks durch musikwissenschaftliche Erläuterungen im engeren oder weiteren Sinn vertiefen.

Die Pianistin Ana-Marija Markovina und der Psychologe Prof. Dr. Helmut Reuter gehen einen anderen Weg: Ihre Veranstaltungen gestalten eine Erlebniserweiterung und -vertiefung der Werkerfahrung. Die künstlerische Interpretation wird mit den Erkenntnissen der kognitiven Psychologie sowie der Persönlichkeits- und Sozialpsychologie verbunden. Diese Art der Durchdringung künstlerischen Erlebens ist für das eigene Wahrnehmen und die Auseinandersetzung mit künstlerischen Werken sehr zentral. Es vertieft die eigene Empfindung und Wahrnehmung und bereichert dadurch die Persönlichkeit.

Im Zentrum der Ausführungen stehen die Komponisten und die Ausdrucksmöglichkeiten der Interpretation, die durch die neuesten Forschungen zur Psychologie des Musikerlebens erklärt werden. Um die psychologische Dimension des „Zeitgeists“ der Kompositionen darzulegen, wird als Ergänzung entsprechendes Bildmaterial eingefügt. Im zweiten Teil des Abends werden die Werke von Ana-Marija Markovina konzertant interpretiert.
Über die unten genannten Themenbeispiele hinaus, finden Sie hier unser ausführlicheres VORTRAGSPROGRAMM als pdf Download.

Psychologie und Kunst

Das Institut für Bildung und Kultur hat im Rahmen seiner interdisziplinären Forschungen im kulturellen Bereich das Projekt „Klangbilder“ entwickelt. Dort setzen der Kunst- und Kulturpsychologe Prof. Dr. Helmut Reuter und die Pianistin Ana-Marija Markovina einen qualitativ neuen Akzent in der Verbindung von Bild und Musik: Sie verknüpfen die künstlerische Interpretation mit den Erkenntnissen der kognitiven sowie der Persönlichkeits- und Sozialpsychologie. Damit erweitern sie das Musik- und Kunsterleben um eine neue Dimension: Zwischen Zuhörer/ Betrachter, Komponist und Werk wird ein komplexer Dialog eröffnet.

Gerade die jeweilige Atmosphäre in den Werken der bildenden Kunst und in den musikalischen „Bildern“ meist zeitgenössischer, aber auch früherer oder späterer Komponisten weist oft Parallelen auf, die sich der Kunst- und Musikpsychologie erschließen und wechselseitig das Verständnis dieser Kunstsphären für die Betrachter/ Zuhörer vertiefen: Klang und Bild als Ausdruck ein und derselben Geisteshaltung.

Das Projekt „Klangbilder“ wird als Bestandteil von Ausstellungsprogrammen (als Kolloquien, Eröffnungs- oder Schlussveranstaltungen) angeboten, eignet sich aber auch für andere Kulturinstitutionen. Die Durchführung des Programms ist flexibel. Bisher hat sich ein Wechsel von Wort und Musik, d.h. eine gleich anschließende musikalische Illustration des Vorgetragenen und weiteren Ausführungen, als vorteilhaft erwiesen.

Künstlerische Arbeiten

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